Radevormwald: Tag der offenen Tür bei den Wuppermäusen

Radevormwald: Tag der offenen Tür bei den Wuppermäusen

Wer die letzten Meter zum Kindergarten Wuppermäuse zurückgelegt hat, bleibt atemlos stehen – nicht weil der Kindergarten so umwerfend ist , sondern die letzten Meter des Rader Berges äußerst steil sind.

Wer die letzten Meter zum Kindergarten Wuppermäuse zurückgelegt hat, bleibt atemlos stehen — nicht weil der Kindergarten so umwerfend ist , sondern die letzten Meter des Rader Berges äußerst steil sind.

"Wir haben auch erst mal eine Verschnaufpause eingelegt", sagt Pastor Eberhard Falkenhagen. Er ist einer der zahlreichen Gäste, die sich gern die neue Unterkunft anschauen, in der die ehemaligen Kindergärten Vogelsmühle und Wupper seit den Sommerferien untergekommen sind. "Es sind auch sehr viele Erzieherinnen hier", freut sich Leiterin Manuela Biekowski über das Interesse der Kolleginnen. Dabei steht nicht nur die Besichtigung der Räume an, sondern auch der Erfahrungsaustausch.

Neues Gesetz wird umgesetzt

Im Kindergarten Wuppermäuse sind die Ausstattungsanforderungen des Betreuungsgesetzes Kibiz bereits erfolgreich umgesetzt. "Viele fragen nach den ersten Erfahrungen damit", erläutert Biekowski. Rede und Antwort stehen dabei auch die übrigen Erzieherinnen, die in der Einrichtung arbeiten. Sechs Erzieherinnen sind in der Zweigruppenanlage tätig, vier davon Vollzeit. Zudem steht der Einrichtung noch eine Springerin zur Verfügung. Doch beim Tag der offenen Tür ist der Kindergarten vor allem fest in Elternhand. In der Küche locken türkische Spezialitäten, im Außengelände ein Kuchenbuffet. Außerdem werden für die Kinder Angebote vom Ponyreiten bis zum Kinderschminken gemacht. Der Zuspruch ist in allen Bereichen groß. Nicht nur künftige Eltern schauen sich die Einrichtung an, auch ehemalige Schüler der einstigen Volkschule gucken, was aus "ihrem" Gebäude geworden ist. Unter den Gästen findet sich auch Schulleiter Rainer Schaumburg: "Das sind ja vielleicht eines Tages meine zukünftigen Schüler", sagt er und schaut auch deshalb gern vorbei. Ob er einige davon wiedersieht, werden die Anmeldezahlen der nächsten Tage zeigen. Bis dahin ist für die künftigen Grundschüler seitens des Kindergartens aber auch noch ein Ausflug zum Flughafen Dortmund geplant.

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Martinszug und Waldtage

Einen kleinen Martinszug gibt es am 12. November für alle Wuppermäuse und ein Weihnachtsbasar ist ebenfalls in Planung. Bis dahin soll auch das kleine Außengelände komplett fertig gestellt sein. Das der Bereich rund um das Gebäude nicht ganz so großzügig ist wie die Räumlichkeiten im Innern des Hauses stört Manuela Biekowski nicht. "Wir haben jede Woche zwei Waldtage, dann ist immer eine Gruppe nicht da", erläutert sie. Zudem sorgt der Bewegungsraum im Gebäude für zusätzlichen Ausgleich.

Geöffnet ist der Kindergarten Wuppermäuse von 7 bis 16 Uhr und ist damit auch für berufstätige Eltern attraktiv. 42 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren hat die Einrichtung zur Zeit.

(RP)
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