Zum Thema Insektensterben : Sven Wolf spricht mit Imkern und Gärtnern in Radevormwald

Zum Thema Insektensterben : Sven Wolf spricht mit Imkern und Gärtnern in Radevormwald

Der Landtagsabgeordnete besuchte unter anderem die Radevormwalder Imkerin Nele Bendick sowie den örtlichen Kleingartenverein.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf hat ein Zeichen für die Bedeutung von grünen Gärten für den Insektenschutz gesetzt. So traf er sich unter anderem mit dem Vorsitzenden des Kleingartenvereins Radevormwald, Antonio Nese. Dieser berichtete, bis vor Kurzem hätten die Gärtner auch noch einige Bienenstöcke bei sich auf dem Gelände stehen gehabt. Den Unterschied habe man schon gemerkt, was die Erträge der Bäume angehe.

Mit dabei hatte Sven Wolf Samentüten für Wildblumen, die besonders für Wildbienen und Schmetterlinge eine Existenzgrundlage bilden. "Gerade in Kleingärten blühen viele verschiedene Pflanzen. Zwischen dem angebauten Gemüse findet sich oft noch ein Plätzchen für ein paar Wildblumen", erklärte der Politiker. Wir wollen mit der Verteilaktion darauf aufmerksam machen, wie wir alle dazu beitragen können, ein Stück Lebenswelt für die Bienen und Hummeln und Schmetterlinge und andere Insekten zu erhalten."

Bereits Ende April hatte Wolf in Remscheid den Imker Johannes Remijn besucht und einiges über das Halten von Bienenvölkern und ihr Verhalten - auch unter veränderten Umweltveränderungen erfahren. Am vergangenen Samstag war er zum Gespräch bei der Radevormwalder Imkerin Dr. Nele Bendick," berichtet er. "Das drohende Insektensterben beschäftigt die Menschen überall - gerade jetzt in den wärmeren Tagen, wo deutlich wird, wie viel seltener doch das Summen und Brummen bei uns in Parks und Kleingärten geworden ist. Es gibt hier im Bergischen aber auch sehr viele engagierte Hobby-Imkerinnen und Imker, die auch in Vereinen aktiv sind."

Auch durch den Bau eines Insektenhotels im Vorgarten könnten Menschen etwas zur Verbesserung der Situation beitragen.

(s-g)
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