Stadtkulturverband Radevormwald plant für das Jahr 2019

Kulturverband in Radevormwald : Stadtfest und mehr – das plant der Stadtkulturverband für 2019

Bei der Jahreshauptversammlung war die Beteiligung groß.

An der Jahreshauptversammlung des Stadtkulturverbandes am Donnerstagabend nahmen 22 Vereine von insgesamt 29 Mitgliedsvereinen teil. Der erste Vorsitzende Jürgen Fischer war froh über diese große Teilnahme, weil die Diskussionen und Gespräche des Abends dementsprechend angeregt und produktiv waren.

Ein wichtiges Thema der Tagesordnung war der Austausch über die geplante Satzungsänderung des Stadtkulturverbandes. Damit der Verein seinen Status der Gemeinnützigkeit behalten kann, soll die Satzung bei einer Mitgliederversammlung vor den Sommerferien geändert werden. „Unsere Mitglieder sind nicht alle gemeinnützige Vereine und das widerspricht unserer Satzung. Das müssen wir ändern, damit alle Vereine Mitglied bei uns bleiben können“, sagt Fischer. Alle Anwesenden sprachen sich am Donnerstag für eine Satzungsänderung aus.

Auf der Agenda für 2019 spielt außerdem das Stadtfest, das am 11. und 12. Mai stattfindet, eine zentrale Rolle. Der Stadtkulturverband organisiert das Fest federführend und hat für den 10. Mai eine Eröffnung mit Live-Musik auf dem Marktplatz geplant. Alle Details will Jürgen Fischer noch nicht verraten, aber die Eckpunkte stehen bereits fest.

Einen Mittelaltermarkt wird es auf dem diesjährigen Stadtfest nicht geben. Der Markt war in den vergangene Jahren in dem Parc de Chateaubriant aufgebaut. Die Grünfläche wird im Mai nicht in das Stadtfest integriert. Dafür kommt der historische Jahrmarkt zurück, der zum Stadtjubiläum 2016 sehr gut angenommen wurde. „Damals stand der Jahrmarkt am Festplatz an der Uelfestraße, dieses Jahr wird er auf der Kaiserstraße auf der Höhe der Telegrafenstraße und der Lindenstraße stattfinden“, sagt Fischer. Als erster Vorsitzender des Stadtkulturverbandes wird er sich um die Gestaltung des Bühnenprogramms in Zusammenarbeit mit der Radevormwalder Musikschule kümmern. Alle Vereine, die sich an dem Stadtfest beteiligen wollen, können Kontakt mit Jürgen Fischer aufnehmen.

Außerdem wurde dem Männerchor gedankt, der sich vor zwei Jahren aufgelöst hat und das verbleibende Vereinsvermögen von 1800 Euro dem Stadtkulturverband vermacht. Der ehemalige Vorsitzende Eberhard Wolf nahm deswegen an der Versammlung teil.

Stolz ist Jürgen Fischer auf die Umsetzung des Projektchores unter der Leitung von Detlev Hoffmann, der das Weihnachtssingen, nach der Auflösung des Männerchores, gerettet hat. „Der Projektchor probt weiter und ich bin Detlev Hoffmann dankbar für sein Engagement.“

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