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Radevormwald: Stadt muss an der Wülfingstraße eine Stützmauer zur Bahn sanieren

Radevormwald : Stadt muss an der Wülfingstraße eine Stützmauer zur Bahn sanieren

Die Stadt plant derzeit Arbeiten an der Wülfingstraße von der Einfahrt der Landstraße 414 zum Bahnhof Dahlerau. Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes, erläuterte in der Sitzung des Bauausschusses, dass die Straße Risse im Asphalt aufweist und an einigen Stellen die Gefahr besteht, dass sie absackt.

In dem Bereich der Wülfingstraße war in den vergangenen Jahren auf der gegenüber liegenden Straßenseite bereits gearbeitet worden. Eine Mauer am Abhang der Landstraße war damals saniert worden. Jetzt sollen im April die Arbeiten für die Schäden am Abhang zur Bahnstrecke ausgeschrieben werden. Derzeit ist ein Teil der Zufahrt abgesperrt, um weitere Schäden zu verhindern. Geprüft wird derzeit der Zustand des Bodens, aber auch eine Möglichkeit, wie bei den Arbeiten verfahren werden kann. Dabei wird auch geprüft, ob es eine Umleitung geben muss oder ob bei einseitigem Betrieb der Straße zur Textilstadt saniert werden kann. Vor einigen Jahren, als die Wupperbrücke zwischen Bahnhof Dahlerau und der anderen Seite der Wülfingstraße saniert worden war, wurde zeitweilig eine Umleitungsstrecke über Schnellental eingerichtet. Dippel betonte, dass die Sanierungsarbeiten in diesem Jahr in Angriff genommen werden müssen.

Foto: Wolfgang Scholl

Stellung bezog Dippel auch zu einem Umbau der Kreuzung von der Landstraße 414 zu Wülfing. Diese Kreuzung ist vor einigen Jahren so umgebaut worden, dass der Radius für die meisten Fahrzeuge ausreicht. Andere größere Fahrzeuge müssen von unten kommend nach links in Richtung Grunewald abbiegen und dort drehen, wenn sie in Richtung Radevormwald fahren wollen.

"Der Landebetrieb hat seine Prioritäten für die kommenden Jahrzehnte festgelegt", sagte der Leiter des Technischen Bauamtes. Man habe im Zuge der jetzt geplanten Umbauarbeiten noch einmal Kontakt aufgenommen. Da die Kreuzung keinen Unfallhäufungspunkt darstellt und seit viele Jahren unauffällig ist, ist ein Neubau, der geschätzt 300.000 bis 400.000 Euro kosten würde, erst einmal nach hinten gerückt. "Es gibt derzeit keine Begründung für ein Vorziehen dieses Kreuzungsumbaus", sagte Dippel.

(wos)