Achtelfinale bei der Fußball-Europameisterschaft Stadt begrüßt Public-Viewing-Vorschlag – sieht aber keine Chance

Update | Radevormwald · Die Junge Union hatte um Prüfung gebeten, ob am Samstag zum zeitgleich stattfindenden Weinfest auf dem Marktplatz das Achtelfinalspiel der Deutschen Nationalmannschaft auf Leinwand gezeigt werden kann. Das geht aus Platzgründen nicht.

 Dejan Vujinovic (l.) und Florian Langfeld befürworten ein Public Viewing auf dem Marktplatz zum Achtelfinalspiel am kommenden Samstag auf dem Radevormwalder Marktplatz.

Dejan Vujinovic (l.) und Florian Langfeld befürworten ein Public Viewing auf dem Marktplatz zum Achtelfinalspiel am kommenden Samstag auf dem Radevormwalder Marktplatz.

Foto: Junge Union

Die Idee begrüßt die Radevormwalder Stadtverwaltung ausdrücklich, sie kann den Vorschlag aber in Kombination mit dem Weinfest am kommenden Wochenende nicht umsetzen. Die Junge Union hatte vorgeschlagen, das deutsche Achtelfinalspiel bei der Fußball-Europameisterschaft am kommenden Samstag, 29. Juni, Anpfiff: 21 Uhr, auf dem Marktplatz kostenlos und unter freiem Himmel zu zeigen – und zwar im Zuge des zeitgleich stattfindenden Weinfestes. „Hier könnte die städtische Leinwand aufgestellt werden, die bereits beim Feierabendmarkt in Nutzung war“, hieß es in dem Vorschlag.

„Das Weinfest, das traditionell viele Besucher anzieht, bietet eine gute Gelegenheit, das Achtelfinalspiel in einem geselligen Umfeld gemeinsam zu verfolgen“, meinte der JU-Vorsitzende Florian Langfeld. Auch wenn der Vorschlag kurzfristig komme und das Programm für das Weinfest bereits stehe, würde sich die JU sehr freuen, wenn die Stadtverwaltung eine Umsetzung prüfe.

Das hat die Stadtverwaltung gleich am Montagmittag in Angriff genommen, kam aber am Dienstagnachmittag schlussendlich zu dem Ergebnis, dass die Kombination mit dem Weinfest aus Platzgründen nicht funktioniert. „Die Bühne für das Weinfest ist schlichtweg zu groß, wir brauchen für den Projektor für die Leinwand eine Fläche von 30 mal 25 Metern“, erklärte der Beigeordnete und Kämmerer Simon Woywod. Deshalb müsse die Stadt der Jungen Union für kommenden Samstag leider eine Absage erteilen.

„Wir hätten das schon gerne gewollt, prüfen jetzt aber intensiv die Möglichkeiten für ein Public Viewing für ein mögliches Viertelfinalspiel“, verspricht Woywod. Das würde am Freitag, 5. Juli, stattfinden – zeitgleich mit dem Feierabendmarkt. „Da müssen wir schauen, was möglich ist“, sagt Woywod. Da steige die Stadt intensiv in die Prüfung ein, wenn feststehe, dass sich Deutschland qualifiziert hat.

Auch die CDU-Fraktion hatte die Initiative der Jungen Union unterstützt. „Es ist eine gute Möglichkeit, die Menschen zusammenzubringen und gemeinsam die Nationalmannschaft zu unterstützen. Wichtig ist es nur, jetzt zeitnah sämtliche Urheberrechts- und Sicherheitsaspekte zur Umsetzung zu erörtern“, sagte der Fraktionsvorsitzende Dejan Vujinovic. Die aus Fördermitteln angeschaffte Leinwand sei optimal für das Public Viewing geeignet. „Umgesetzt werden könnte das Event mit Hilfe der Stadtverwaltung“, schlug Langfeld vor.

(rue)