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Sportstätten-Förderprogramm wird in Radevormwald abgerufen.

Gelder aus Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ : Konkrete Maßnahmen für Sportstätten

Das Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ wird in Radevormwald von den Vereinen und der Verwaltung abgerufen. Insgesamt sollen noch 100.000 Euro für die Modernisierung der städtischen Anlagen genutzt werden.

Eigentlich sollen die Fördermittel aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“ von Sportvereinen abgerufen werden, damit sie ihre Sportanlagen erhalten und modernisieren können. In Radevormwald gibt es allerdings nur wenige Vereine, die Eigentum besitzen und Fördermittel beantragen konnten.

Dr. Jörg Rieger, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, hat in dem vergangenen Jahr Kontakt mit allen Vereinen aufgenommen. Es wurden bereits 193.393 Euro für Maßnahmen auf Rader Stadtgebiet bewilligt, ein weiterer Antrag über 10.000 Euro läuft aktuell. Doch die Fördersumme für die Stadt auf der Höhe liegt bei 303.805 Euro. Die verbleibenden 100.000 Euro des Fördertopfes sollen zur Modernisierung städtischer Sportanlagen genutzt werden. Damit kommt das Geld den Vereinen in Radevormwald zugute, denn sie können die Sportstätten kostenlos nutzen. Dieser Ausnahmeregelung hat nicht nur der Stadtsportverband zugestimmt, sondern auch alle Sportvereine der Stadt waren dafür.

Die Förderquote der einzelnen Maßnahmen liegt zwischen 50 bis 90 Prozent. Schulamtsleiter Jürgen Funke (Foto: hoge/Archiv) stellte im Bauausschuss die Sanierungsmaßnahmen vor, die von der Verwaltung in den kommenden Jahren für die Erhaltung der Sportstätten geplant sind. „Der Turnschuhgang in der Halle der Grundschule Stadt soll saniert werden. Das gilt auch für die Asphaltdecke und die Lüftungsanlagen der Halle. In der Turnhalle Lessingstraße sollen die Glausbausteine ausgebaut werden, und an der Hermannstraße steht die Sanierung der Oberlichter an“, sagt er.

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Für das Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ liegt der Stadtverwaltung ein Antrag eines Vereins vor, der die Sanierung der Duschen und Umkleiden auf dem Sportplatz Kollenberg vorsieht. Die Kostenschätzung für diese Maßnahme liegt bei 60.000 Euro. „Da die Duschen und Umkleiden auf dem Sportplatz spätestens in den nächsten fünf Jahren saniert werden müssen, planen wir die Beantragung der Fördermittel um die Maßnahme auf 2022 vorzuziehen. Die restlichen 40.000 Euro würden wie dann für eine der anderen geplanten Baumaßnahmen beantragen“, sagte Jürgen Funke. Die Turnhalle Bredderstraße wird bei diesen Planungen nicht berücksichtigt, weil für sie ein Neubau als Ersatz geplant ist. Jörg Becker, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbandes, erwartet, dass sein Verband auch in diese Planung einbezogen wird. „Es wäre schön, wenn uns die Stadtverwaltung in solche Planungen einbeziehen und auf unser Wissen zurückgreifen würde. Die Turnhalle an der Bredderstraße ist wichtig für Vereine und Kinder aus sozial schwachen Familien, die dort Geburtstage feiern. Dass der Sportplatz Kollenberg gefördert wird, ist positiv“, sagte er.

Zu dem Förderprogramm gibt es außerdem noch die Erweiterung „Moderne Sportstätten II 2022 – Outdoor“, die für eine multifunktionale Bewegungsfläche auf dem Sportplatz Hermannstraße genutzt werden soll. Damit geht die Verwaltung auf einen Vorschlag der UWG-Fraktion ein, die für den Standort eine Bewegungsfläche, wie auf dem Sportplatz Brede, ins Gespräch gebracht hat. „Der Antrag für die Förderung muss bis Ende November 2021 beim Kreissportbund Oberberg eingereicht werden“, erklärte Jürgen Funke. „Wichtig ist, dass ein Nutzungskonzept für solche Flächen erstellt wird, damit sie auch angenommen werden“, sagt Jörg Becker. Der Bauausschuss stimmte für den Förderantrag, um die multifunktionale Bewegungsfläche umsetzen zu können.