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Radevormwald: Spatenstich für Außensauna

Radevormwald : Spatenstich für Außensauna

Das Freizeit-Center "life-ness" wird in den nächsten sechs Monaten endgültig fertiggestellt. Seit einigen Tagen sind Bauarbeiter damit beschäftigt, das Fundament für die neuen Gebäude zu schaffen. Im Oktober soll alles fertig sein.

Großbaustelle am Freizeit-Center "life-ness": Vor einigen Tagen haben die Bauarbeiter das Regiment übernommen. Gestern erfolgte der Spatenstich für den Bau der neuen Außensauna. Budget: bis zu 500 000 Euro. Davon sind 60 Prozent Eigenmittel, 40 Prozent werden über Dritte finanziert. Das Personal wird um eine Stelle aufgestockt. Das gab Bäder-Manager Ronald Eden gestern bekannt.

Keine Erweiterung

Er betonte, dass es sich bei der Außensauna um keine Erweiterung handelt, sondern um die Fertigstellung. "Aus Kostengründen konnte die Sauna beim Bau des Hauses nicht komplett mitgebaut werden, sie war aber immer Baustein unseres Konzeptes", sagte er.

In den kommenden sechs Monaten entstehen mehrere Gebäudeteile: Zurzeit laufen die Fundamentarbeiten für den mit 125 Quadratmeter größten Komplex, der künftig Platz für ein Bistro, eine Kaminlounge und die Toiletten bietet. In einem separaten Gebäude kommt die neue "Event-Sauna" unter. Hier gibt es auf 36 Quadratmetern laufend Aufgüsse sowie einmal pro Monat einen Themenabend. Platz finden bis zu 30 Gäste gleichzeitig.

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Ohne Dach kommt der Kaltwasserbereich aus. Vorbereitet wird das Fundament für eine Erdsauna, die ausgebaut wird, wenn sich die neue Sauna etabliert hat. "Wir bereiten diese Sauna vor, weil jetzt viel Erde bewegt werden muss und schaffen damit eine Voraussetzung für eine mögliche Erweiterung", sagte Eden. Während heute Ruhe- und Geselligkeitsraum kombiniert sind, werden diese Bereiche künftig getrennt. In der Kaminlounge werden die Gäste vor flimmerndem Echtholz sitzen. "Wir wollen beste Aufenthaltsmöglichkeiten bieten, die Aufenthaltsdauer unserer Besucher verlängern und die Kunden zu Tagesgästen machen", sagte Eden.

Drei Meter hoher Sichtschutz

Damit die Gäste ungestört saunieren können, gibt es einen drei Meter hohen Sichtschutz. "Es gibt zwar keinen 100-prozentigen Schutz, aber die Höhe der Gebäude und die Bepflanzung werden für ein Höchstmaß sorgen", sagte Eden. Während der Bauzeit bleibt der Saunabetrieb aufrechterhalten, nur in den Sommermonaten kann es zu einer Schließung kommen, wenn auch im Innenbereich Korrekturen vorgenommen werden. "Unser Ziel ist es, neue Kunden zu gewinnen und ehemalige zurückzuholen", sagte Eden.

Die Geschäftsentwicklung sei positiv, 2011 habe es einen deutlichen Umsatzanstieg gegeben, die Aufwendungen seien erheblich reduziert worden. "Wir haben kein Geld übrig, können aber mit unserer Sauna keine schwarzen Zahlen schreiben", sagte Eden. Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Ertrag. Bürgermeister Dr. Josef Korsten sieht große Chancen in der neuen Sauna. "Wir wollen Geld verdienen, es geht primär um den Gewinn und dass wir die Potenziale ausschöpfen", sagte er.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bäder-GmbH, Ralf-Udo Krapp, betonte, dass auch die Gastronomie künftig besser ausgelastet sein soll.

(RP)