Radevormwald: Spargel und Erdbeeren im Park

Radevormwald : Spargel und Erdbeeren im Park

Das Citymanagement lockte am Sonntag die Radevormwalder in den Parc de Châteaubriant. Die Spargelzeit hat schon längst begonnen – und zog nun auch in den Park rund um das historische Gartenhäuschen ein.

Das Citymanagement lockte am Sonntag die Radevormwalder in den Parc de Châteaubriant. Die Spargelzeit hat schon längst begonnen — und zog nun auch in den Park rund um das historische Gartenhäuschen ein.

Das Team vom Restaurant Uelfetal servierte gestern Spargel mit Kartoffeln, Sauce Hollandaise und Schinken — ein traditionelles Gericht am ungewöhnlichen Ort, denn schließlich ist der Park sonst kein Freiluft-Restaurant. "Bisher sind wegen des Regens leider nur wenige Besucher gekommen", bedauerte Jannet Scheinberg am Mittag.

Platz nehmen an der Kaffeetafel

Im Rahmen der "Rader Lokalzeit" wird der Parc de Châteaubriant mit vielen Aktionen belebt. Neben den kulinarischen Besonderheiten wurde eine große Kaffeetafel extra für diese Veranstaltungsreihe gebaut, die Platz für 30 Menschen bietet. "Das soll an die klassische Bergische Kaffeetafel erinnern. Sie ist hier bis September fest installiert", sagte Citymanager Frank Manfrahs. Er hofft, dass niemand die Tafel beschmutzt oder beschädigt. Damit die Besucher vor Regen geschützt sind, wird über der großen Kaffeetafel ein Pavillon aufgebaut.

Auch für Kinder gab es am Sonntag ein vielfältiges Angebot im Park. Ein Spieltisch mit Malbüchern und diversen Gemeinschaftsspielen stand bereit, um die Grünflächen rund um das Gartenhäuschen noch mehr zu beleben. Für die musikalische Untermalung sorgte zunächst Frank Manfrahs am Keyboard, dann übernahmen zwei Saxophonisten der Rader Musikschule.

Am Nachmittag, als es endlich trockener und etwas wärmer wurde, konnte die Kaffeetafel offiziell eröffnet werden. Kuchen und Erdbeeren mit Sahne lockten deutlich mehr Besucher an als das verregnete Spargelessen. Viele verknüpften ihren Sonntagsspaziergang mit einem kurzen Besuch im Parc de Châteaubriant. Da die Wiesen zu nass waren, konnten aber, anders als geplant, keine Decken auf dem Gras ausgebreitet oder Liegestühle aufgestellt werden.

In den nächsten Wochen wird immer wieder etwas los sein im Park und rund um das Gartenhäuschen. Das Citymanagement hat sich vorgenommen, den Rader Sommer lebendig zu gestalten und das Gartenhäuschen auch für junge Menschen attraktiv zu machen.

Grüner Treffpunkt im Stadtkern

Obwohl das Spargelessen nur wenige anlockte, freut der Citymanager sich auf die nächsten Veranstaltungen. "Viele Menschen werden miteinander ins Gespräch kommen und sich bei unseren musikalischen und kulturellen Angeboten besser kennenlernen." Der grüne Stadtkern soll sich zu einem Treffpunkt von Jung und Alt entwickeln.

(trei)
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