Senioren- und Pflegeberatung auf dem Markt in Radevormwald

Trägerverein „aktiv55plus“ : Senioren- und Pflegeberatung auf dem Markt

Der Trägerverein „aktiv55plus“ hat seine Freiluftsaison begonnen – regelmäßig wird jetzt wieder auf dem Markt informiert.

Der Verein „aktiv55plus“, der in Radevormwald die Beratung für Senioren und Pflegebedürftige für den Kreis übernommen hat, hat die Freiluftsaison eröffnet. Nun war der Auftakt für die monatlichen Markttermine, zu denen der Verein über die Sommermonate mit seinen Angeboten auf dem Wochenmarkt steht. Zum Start waren Vertreter des Vereins, der Rader Hilfsbörse und des Reparaturtreffs, sowie Christine Prinz als Koordinatorin der Senioren- und Pflegeberatung des Oberbergischen Kreises und Silke Mann, Pflegeberaterin von der AOK Rheinland-Hamburg, vor Ort.

„Frau Springer, gut dass ich Sie treffe. Ich bin jetzt schon zweimal morgens nach dem Aufstehen zusammengeklappt. Können Sie mir sagen, wie ich an einen Hausnotruf komme und worauf ich achten muss?“ Kyra Springer vom Verein freut sich: „Diesen Herrn kenne ich aus der Zeit, als er wegen seiner pflegebedürftigen Ehefrau in der Beratung war. Nach der offensichtlich guten Unterstützung damals kommt er jetzt wieder auf uns zu.“

Die Senioren- und Pflegeberatung berät selbst Betroffene und auch pflegende Angehörige. Neben den Beratungen am Telefon und im Büro kommen die Mitarbeiterinnen auch zu den Menschen nach Hause. Oft sind es Pflegethemen oder Alltagshilfen, um die es bei der Beratung geht. Es kann aber von Freizeitangeboten bis zur baulichen Wohnraumanpassung um alles gehen, was den Menschen hilft, so lange wie möglich selbständig und selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit zu leben.

Besucher, die mit Wilfried Knuf von der Rader Hilfsbörse ins Gespräch kam, wurden mit Flyern der

Beratungsstelle und einem Veranstaltungskalender versorgt. „Es haben sich interessante und gute Gespräche ergeben! Für die Menschen ist es wichtig, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, und bestenfalls auch schon ein Gesicht zu kennen, um im Bedarfsfall ohne Zögern eine Beratung in Anspruch zu nehmen,“ so Christine Prinz von der Senioren- und Pflegeberatung des Oberbergischen Kreises. Das Modell der integrierten kommunalen Senioren- und Pflegeberatung im Oberbergischen Kreis gibt es mittlerweile seit elf Jahren. Es hat sich für alle Beteiligten als echtes Erfolgsmodell entwickelt. Die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit von Kreis, AOK und Kommunen wird in den kommenden Monaten weiter intensiviert werden. Auf Termine wird rechtzeitig in der Tagespresse oder auf www.obk.de hingewiesen. Weitere Info gibt es unter www.obk.de/

pflegeberatung

(s-g)