Radevormwald: Selbst die Hitze hielt die Radler nicht ab

Radevormwald : Selbst die Hitze hielt die Radler nicht ab

Das Buderus-Volksradfahren fand dieses Jahr zum ersten Mal auf zwei Strecken statt. Die neue Mountainbike-Strecke wurde sehr gut angenommen. Sie soll nach dem Wunsch der Organisatoren eine offizielle Tourstrecke werden.

400 tapfere Radsportler traten gestern trotz drückender Sommerhitze in die Pedale. Das Buderus-Volksradfahren ist in Radevormwald für jeden Pflicht, der sich gerne an der frischen Luft bewegt und ein sportliches Gemeinschaftsgefühl zu schätzen weiss. Teilgenommen haben allerdings nicht nur leistungsfähige Radsportler, sondern auch Familien mit kleinen Kindern oder Vereine. Der Radweg R1a, der mit seinen 28 Kilometern zu einem der längeren Wege in Rade gehört, zeichnet sich durch seine Familienfreundlichkeit aus und kann auch gut von E-Bike-Fahrern bestritten werden.

Nach der Anmeldung und dem Start zwischen 11 und 11.30 Uhr besiedelten die ambitionierten Teilnehmer den Radweg, der über Rädereichen nach Hückeswagen und Wiehagen sowie Bergisch Born führt. Über Engelsburg und die Dörperhöhe fuhren die Teilnehmer wieder Richtung Radevormwald. Sobald sie Kräwinkel und Heide hinter sich gelassen hatten, kamen die Radler über Bergerhof zurück an den Startpunkt, der wie in den vergangenen Jahren am Schulzentrum Hermannstraße eingerichtet war.

Die Verpflegungsstelle des DRK Ortsvereins Dahlhausen wurde dieses Jahr überdurchschnittlich gut angenommen. "Im nächsten Jahr werden wir noch mal Kaltgetränke auf Vorrat haben", sagte Vorsitzender Ralf Feldhoff. Die Mitglieder seines Ortsvereins waren nicht nur für die Verpflegung, sondern zusätzlich für die Sicherheit der Teilnehmer zuständig. Sie sicherten die Strecke und waren für die Erstversorgung zuständig, die gestern auch benötigt wurde. Eine Teilnehmerin wurde nach einem Sturz mit dem Krankenwagen abgeholt und musste ihren gebrochenen Fuß operieren lassen.

Auf der anspruchsvollen Mountainbikestrecke, die von Sven Schreiber organisiert, geplant und ausgeschildert wurde, blieben alle Sportler unverletzt. Die 20 Kilometer lange Strecke führte über Bergerhof nach Krebsöge und entlang der Wupper Richtung Keilbeck, Eistringhausen und die Ortschaft Im Hagen. Die 120 Mountainbiker legten viele Höhenmeter zurück und waren von der Strecke begeistert. Die provisorische Streckenmarkierung soll schon bald dauerhaft sein. "Wir wollen diese Mountainbike-Strecke zu einer offiziellen Strecke machen. Das wird uns auch gelingen", sagte Sven Schreiber.

Marc Droste fuhr mit seiner Familie, zugehörig zum Team "Harvey Com" über die normale Strecke und war wieder begeistert von der Organisation der sportlichen Großveranstaltung. "Die Strecke ist landschaftlich toll und macht Spaß zu fahren", sagte der Teilnehmer.

Er belegte mit seinem insgesamt 21-köpfigen Team den zweiten Platz. Getoppt wurde das Team durch das "Buderus-Team" mit 63 Startern, das von Raimund Beste zusammengetrommelt wurde. Auf dem dritten, vierten und fünften Platz landeten die Gruppen "Radsport Nagel", "Sparkasse" und das privat organisierte Team "Fettige Ketten".

Die größten Gruppen des Volksradfahrens bekamen Grillgutscheine von Heike Ueberall überreicht. Die Tourismusbeauftragte der Radevormwalder Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) war zufrieden mit dem Buderus-Volksradfahren in diesem Jahr. "Die Stimmung war super und die Preise reizvoll. Ich bin froh, dass die neue Mountainbike-Strecke so gut angenommen wurde." Der Hauptpreis der Einzelverlosung, das Profi-Mountainbike, fand gestern auch seinen neuen Besitzer.

(trei)
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