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Radevormwald: Schwelle für die Uelfestraße kommt

Radevormwald : Schwelle für die Uelfestraße kommt

Der Fachausschuss lauschte den Beschwerden der Anwohner über Raser.

Die Anwohner der Uelfestraße dürfen darauf hoffen, dass vor ihrer Haustür demnächst weniger schnell gefahren wird. In der Sitzung des Radevormwalder Ausschusses für Kultur, Tourismus und Verkehr am Mittwochabend haben die Mitglieder mit deutlicher Mehrheit für die Einrichtung einer Bodenschwelle, oder wie es in der Fachsprache heißt, für eine "Aufpflasterung" auf dieser Straße gestimmt.

Rosemarie Kötter (SPD), die stellvertretende Ausschussvorsitzende, teilte gestern mit: "Die Anwohner der Straße haben über die Probleme vor Ort und Stelle berichtet." Das Thema sei ja nicht zum ersten Mal von der Politik diskutiert worden.

Tatsächlich beklagen die Anwohner seit Längerem, dass trotz Tempo-50-Gebot zu schnell gefahren wird. An manchen Stellen gilt Tempo 30. Doch wie Radarmessungen im vergangenen Jahr zeigten, kümmern sich viele Fahrer um diese Vorschriften keinen Deut.

Drei Varianten für eine Aufpflasterung standen zur Auswahl, zwei davon eher kostengünstig, eine dritte mit bis zu 50.000 Euro deutlich teurer. Dennoch war es diese dritte Variante, für die sich die Mehrheit im Ausschuss entschieden hat. "Natürlich muss noch geprüft werden, inwiefern dies finanziert werden kann", sagt die SPD-Ratsfrau. Sie hebt jedoch positiv hervor, dass die Verwaltung in keiner Weise die Ausschussmitglieder in Richtung einer preiswerten Variante zu beeinflussen versuchte. "Ehrlich gesagt, am Anfang war ich auch skeptisch angesichts dieser hohen Summe", gesteht Rosemarie Kötter. Doch habe die dritte Variante doch überzeugt. Eine dieser Bodenschwellen soll am Einmündungsbereich der Hochsteinstraße entstehen, ein weiterer auf der Höhe des Zugangs zum Friedhof der Martini-Gemeinde.

Bis diese Baumaßnahme umgesetzt werden kann, sollen übergangsweise an der genannten Stelle Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

(s-g)