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Schulentwicklungsplan für Radevormwald beschlossen

Entscheidung im Radevormwalder Stadtrat : Schulentwicklungsplan beschlossen

Räumlich werden sich zwei Grundschulen in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Die Katholische Grundschule (KGS) Lindenbaum wird in das neue Bildungshaus umziehen, das Am Kreuz entstehen wird. Und der Grundschulstandort in Bergerhof wird auf dem Gelände umgebaut.

Der Stadtrat hat den Schulentwicklungsplan für die Schuljahre bis 2027/2028 beschlossen, gleiches gilt für den Medienentwicklungsplan für die Schullandschaft in Radevormwald. Die meisten Ziele der Schulentwicklung bis zum Schuljahr 2020/2021 wurden erreicht. Räumlich werden sich zwei Grundschulen in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Die Katholische Grundschule (KGS) Lindenbaum wird in das neue Bildungshaus umziehen, das Am Kreuz entstehen wird.

Auf diese Perspektive bezog sich eine der Nachfragen von Annegret Scholl (Bündnis 90/Die Grünen). In der Berichterstattung der vergangenen Wochen wurden die zurückgehenden Anmeldezahlen an der Grundschule thematisiert. „Wir wollen den Eltern die Sorgen nehmen, die sie vielleicht im Bezug auf die KGS haben. Die Sorgen sind unbegründet. Die Schüler haben die Aussicht auf einen Neubau, der auf sie ausgerichtet wird. An der Schule tut sich etwas, und das ist positiv“, sagt Bürgermeister Johannes Mans.

Die Errichtung des Bildungshauses an der Elberfelder Straße, zu dem auch eine Kita und eine Turnhalle gehören wird, soll die KGS Lindenbaum künftig zu einem modernen Grundschulstandort machen. Der Standort in Bergerhof des Grundschulverbundes Bergerhof-Wupper wiederum soll nach der Fertigstellung des geplanten Bildungshauses neu entwickelt werden.

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Noch keine klare Entscheidung gibt es über das Bündelungsgymnasium im Nordkreis, für das Radevormwald mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium vorgesehen war. „Es gibt eine neue Überlegung für das Bündelungsgymnasium. Man könnte sich auch mit Remscheid zusammentun. Die finale Entscheidung steht noch aus“, sagt Kämmerer Simon Woywod. Ein Bündelungsgymnasium ist unter anderem nötig, da das THG zu „G9“ zurückgekehrt ist.

Das bedeutet, dass seit Sommer 2019 die zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Fünft- und Sechstklässler in G9 gestartet sind. Die Rückkehr zu G9 bedeutet, dass es im Schuljahr 2023/2024 keine Einführungsphase geben wird, da der 9. Jahrgang in diesem Jahr ins 10. Schuljahr wechselt, und nicht, wie unter G8 in die Einführungsphase.

Damit aber auch die Absolventen der Sekundarschule, Wiederholer und künftige Gymnasiasten aus benachbarten Städten am THG beschult werden können, will die Verwaltung ein „Bündelungsgymnasium“ verwirklichen.

(trei)