Radevormwald: Rechtsstreit um das Gewerbegebiet Feldmannshaus

Radevormwald: Rechtsstreit um das Gewerbegebiet Feldmannshaus

Der Aufbau von Flächen für das neue Gewerbegebiet bei Feldmannshaus war in der Sitzung des Bauausschusses Thema mehrerer Anfragen aus der Politik. Im Laufe der vergangenen Monate waren alle auf dem angeschütteten Gelände stehenden Maschinen abgeholt worden.

Dazu erklärte der Beigeordnete Frank Nipken (auch Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung), dass ihm und den anderen Mitarbeitern der Bauverwaltung die Hände gebunden seien, weil es mit dem beauftragten Unternehmen einen schwebenden Rechtsstreit gebe. Derzeit befinde sich das Verfahren in dem Stadium, dass beauftragte Gutachter den für die Stadt entstandenen Schaden feststellen.

Die Stadt hatte vor einigen Jahren entschieden, in Feldmannshaus an der Bundesstraße 229 im Zuge der Planung Gewerbegebiet Ost auf der grünen Wiese neue Gewerbe- und Industrieflächen zu entwickeln. Nachdem der erste Vertrag mit einem Tiefbauunternehmen mit einem Rechtsstreit beendet worden war, hatte die Stadt vor etwa zwei Jahren ein zweites Unternehmen damit beauftragt, die viele Hektar große Fläche so anzuschütten, dass es eine ausreichende Dichte für Gewerbenutzung gibt. 2017 war es ab Sommer zu Problemen gekommen, als erste Zweifel an der Qualität der geleisteten Arbeiten aufgekommen waren und weniger Material als vereinbart geliefert wurde. Eingeschaltet ist inzwischen nach Absprache mit dem Kreis ein Gutachter, der die Bodenbeschaffenheit auf dem Gelände prüft. Befürchtet wird, dass Teile des Geländes nicht ausreichend verdichtet sind. Auch Bauschutt ist dort wohl abgeladen worden, der nicht eingebaut werden darf und entfernt werden muss.

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Wegen dieser Probleme sieht Nipken bisher noch kein Fertigstellungsdatum - trotz Anfragen für die Flächen.

(wos)