Volksbank Oberberg Radevormwalderin für Radevormwalderin im Aufsichtsrat

Oberberg · Den Erfolg belegen auch die Zahlen: Wie in den Vorjahren konnte die oberbergische Genossenschaftsbank ihren Wachstumskurs fortsetzen und ihre Marktposition in der Region ausbauen. Personelle Veränderungen gibt es im Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Oberberg, Dr. Udo Meyer, verabschiedete Ursula Mahler (r.) nach zwölf Jahren aus dem Aufsichtsrat und begrüßte Katharina Erlenkötter als neues Mitglied im Gremium.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Oberberg, Dr. Udo Meyer, verabschiedete Ursula Mahler (r.) nach zwölf Jahren aus dem Aufsichtsrat und begrüßte Katharina Erlenkötter als neues Mitglied im Gremium.

Foto: Volksbank Oberberg (Nils Hühn)

Im Aufsichtsrat der Volksbank Oberberg bleibt Radevormwald auch in den kommenden Jahren präsent. Bei der Vertreterversammlung wurde die 39-jährige Katharina Erlenkötter neu in das Gremium gewählt. Die Steuerberaterin wohnt in Radevormwald und arbeitet dort in einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Die Vertreter der Volksbank Oberberg folgten dem Vorschlag einstimmig. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Erlenkötter.

Weil sie die Altersgrenze erreicht hat, schied die Radevormwalderin Ursula Mahler nach zwölfjähriger Zugehörigkeit turnusgemäß aus dem Gremium aus. „Im Namen aller Vertreterinnen und Vertreter möchte ich dir für dein langjähriges Engagement im Aufsichtsrat unserer Bank und die stets angenehme Zusammenarbeit herzlich danken“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Udo Meyer. Damit rückte also eine Radevormwalderin für eine Radevormwalderin in das Gremium nach. Mit 124 Vertretern und 53 geladenen Gästen war das Forum der Volksbank Oberberg in Wiehl gut gefüllt, als Meyer und der Vorstandsvorsitzende Ingo Stockhausen die Teilnehmer begrüßten.

„Nach 15 Jahren Dauerkrise steht 2023 für den Begriff der Stapelkrise. Die Widerstandsfähigkeit unserer Bank basiert auf der ökonomischen Substanz einerseits, aber vor allem auf der konsequenten strategischen Ausrichtung mit dezentralen Strukturen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, erklärte Stockhausen.

Den Erfolg belegen auch die Zahlen. Wie in den Vorjahren konnte die oberbergische Genossenschaftsbank ihren Wachstumskurs fortsetzen und ihre Marktposition in der Region ausbauen. Mit einem Plus von 578,2 Millionen Euro wuchs das betreute bilanzielle und außerbilanzielle Kundenvolumen um acht Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme stieg in enger Korrelation zur Entwicklung des Kundengeschäfts um 2,5 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Kunden, die zugleich Teilhaber und Mitglieder der Bank sind, stieg im Berichtsjahr um 2,9 Prozent auf knapp 44.000 Personen.

Einstimmig erfolgte die Wiederwahl von Dr. Udo Meyer, Bernd Osterhammel und Thomas Stein in den Aufsichtsrat der Bank.

(rue)