Radevormwalder Wanderkenner gibt drei Tipps für den Osterspaziergang

Wandertouren : Tipps für den Osterspaziergang

Ulrich Kühn ist Wegewart und kennt sich mit den schönsten Strecken rund um Radevormwald gut aus. Für die BM hat er drei Tourenvorschläge rausgesucht – für Anfänger, für Fortgeschrittene und für Wanderer mit guter Kondition.

Schon in Goethes „Faust“ ist er verewigt: der Osterspaziergang. „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche/Durch des Frühlings holden belebenden Blick“ heißt es dort. Tatsächlich soll es an Ostern wunderbares Wetter geben, also ideale Bedingungen, um in der herrlichen Umgebung von Radevormwald zu spazieren oder gar eine größere Wanderung zu unternehmen.

Nun ist nicht jeder so gut zu Fuß oder hat die nötige Kondition, gleich eine 20-Kilometer-Wanderung zu anzugehen. Unsere Redaktion hat daher den Rader „Wanderpapst“ Ulrich Kühn gefragt, ob er für unsere Leser drei Touren-Tipps geben kann. Eine für Anfänger, eine für Fortgeschrittene und eine für richtige Wander-Helden. Kühn ist unter anderem als Wanderwegewart aktiv, der ein Auge auf den Zustand der Routen hat, außerdem führt er beim kommenden Wandertag in Rade am 1. Mai wieder eine Tour an und ist bei der kommenden Bergischen Wanderwoche ebenfalls federführend bei mehreren Touren dabei.

Für jene, die es erst einmal behutsam angehen lassen, schlägt Ulrich Kühn diesen kleinen Rundweg vor:

● Von Niedernfeld an der Wupper-Talsperre vorbei und zurück (Wegzeichen: A1) – Start ist die Ortschaft Niedernfeld. Vom Parkplatz geht es bergab zur Wupper-Talsperre auf einen schönen Rundweg vorbei am Landgasthaus Honsberg bis Oberkarthausen und wieder zurück zum Parkplatz. Die Länge dieser Tour beträgt 4,4 Kilometer.

Für einen längeren Osterspaziergang empfiehlt der Wander-Experte diesen Rundwanderweg

● Von Hölterhof durchs Wiebachtal (Wegzeichen: A3) – Vom Wanderparkplatz geht es durch einen Wald Richtung Kaffekanne, dann entlang der Wiebach bis zum schönen Panoramablick an der Wiebach-Vorsperre. Dann geht es entlang des Siepener Baches auf die Höhe mit einem Weitblick auf Hulverscheidt und über Kleinsiepen (Einkehr) vorbei an der Feuerwache zurück zum Ausgangspunkt. Diese Strecke ist 7,6 Kilometer lang.

Für erfahrene Wanderer, die längere Strecken nicht scheuen, hat Ulrich Kühn diesen Routenvorschlag:

● Vom Uelfebad über Remlingrade und Önkfeld wieder zurück zur Uelfe (Wegzeichen: A6) – Vom Uelfebad geht es den Weg zur Ortschaft Im Hagen hinunter zum Eistringhauser Bach nach Herkingrade. Dort die Landstraße überqueren und dem Wanderzeichen bis Remlingrade folgen. Gegenüber der Kirche kommt ein kurzer Anstieg, dann rechts abbiegen durch Wald und Wiesenflächen. Die Wanderer kreuzen dann abermals die Landstraße und gehen Richtung Oberönkfeld. Am Wasserbehälter nach links abbiegen in Richtung Rochollsberg, dann folgt man dem Weg zur IV. Uelfe. Über die Straße hinüber führt der Weg zur III. Uelfe und der Obersten Mühle. Hier wird die Uelfe-Wuppertalstraße überquert und der letzte Anstieg zur Telegrafenstraße genommen. An dieser Wiese führt der Weg rechts hinab zum Uelfebad – dort bietet sich eine Einkehr an. Diese Tour ist 10,8 Kilometer lang.

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