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Radevormwalder Senioren fielen nicht auf dreiste Masche herein

„Falscher Polizeibeamter“ in Radevormwald : Senioren fielen nicht auf dreiste Masche herein

Die Anrufer, deren Telefonnummer nicht angezeigt wurde, gaben sich als Polizeibeamte aus und teilten mit, dass die Tochter oder Enkelin einen Unfall verursacht habe und eine Kaution zu zahlen sei, um die Angehörige aus der Haft zu entlassen.

Gleich drei Mal versuchten Kriminelle am Dienstag mit der Masche des falschen Polizeibeamten, die Angerufenen zu betrügen und sie um ihr Geld zu bringen. „Die Menschen ließen sich jedoch nicht täuschen“, berichtet Polizeipressesprecherin Kathrin Popanda. Bei den Angerufenen handelt es sich um Senioren zwischen 77 und 83 Jahren.

Die Anrufer, deren Telefonnummer nicht angezeigt wurde, gaben sich als Polizeibeamte aus und teilten mit, dass die Tochter oder Enkelin einen Unfall verursacht habe und eine Kaution zu zahlen sei, um die Angehörige aus der Haft zu entlassen.

Doch die Radevormwalder kannten die Masche und handelten richtig. „Sie legten auf, riefen bei ihren Kindern an, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist und verständigten die Polizei“, teilt die Sprecherin der Polizei mit.

Leider sei das nicht immer der Fall. Immer wieder träfen Kriminelle auf Menschen, die aus Sorge um die Angehörigen Geld und Wertsachen an Unbekannte überreichen. „Die Kenntnis um solche Betrügereien ist der beste Schutz, um nicht in die Falle zu tappen“, sagt Kathrin Popanda.

Informationen dazu gibt es bei der Kriminalprävention, Tel. 02261 8199-880 oder -883 oder im Internet.
https://polizei.nrw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus

(rue)