Große Jugend-Aktion im Oberbergischen Kreis Auch Radevormwalder Schüler machen bei 72-Stunden-Aktion mit

Radevormwald/Oberberg · Jugendliche der Sekundarschule nahmen teil an der großen Jugendsozialaktion „Uns schickt der Himmel“, gemeinsam mit vielen anderen Jugendorganisationen.

 Am Donnerstag hatte die Aktion mit dem Aufsteigen von Luftballons vor dem „Severinushaus“, dem Pfarrheim der Gemeinde St. Severin in Lindlar, begonnen.

Am Donnerstag hatte die Aktion mit dem Aufsteigen von Luftballons vor dem „Severinushaus“, dem Pfarrheim der Gemeinde St. Severin in Lindlar, begonnen.

Foto: BDKJ

(s-g) Auch eine Gruppe aus Radevormwald hat am vergangenen Wochenende an der großen Jugendsozialaktion „Uns schickt der Himmel“ teilgenommen. Insgesamt waren in der Zeit vom 18. bis 21. April mehr als 80.000 Kinder und Jugendliche aus 2720 Aktionsgruppen in 27 deutschen Bistümern und in 15 Ländern dabei. Das Ziel: Im unmittelbaren Umfeld etwas Engagiertes für die Gemeinschaft tun.

Bei der Abschlussveranstaltung im Gummersbacher Kino „Seven“ würdigte Stephan Berger, Kreisjugendseelsorger und Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Oberbergischen, den Einsatz der jungen Menschen. „Unsere Erwartungen an die Aktion in Oberberg wurden bei Weitem übertroffen. Die jungen Leute haben gezeigt, wozu sie im Einsatz für andere Menschen im Stande sind. Sie dürfen zu Recht stolz auf das Geschaffte sein“, bestätigen die BDKJ-Kreisvorsitzenden Franziska Miebach und Marius Horn.

Im Gebiet des BDKJ-Oberberg engagierten sich insgesamt 15 Gruppen mit rund 150 Teilnehmern. Mit dabei waren die Katholische junge Gemeinde (KjG), Kolpingjugend, Pfadfinder (DPSG), Malteser-Jugend, Schützenjugend (BdSJ), Messdiener und anderen katholischen Jugendgruppen. Aber auch die Junge Union Oberberg, das Jugendparlament Lindlar, die Jugendfeuerwehr Wipperfürth und die Sekundarschule Radevormwald beteiligten sich.

Die Rader Schüler hatten zur 72-Stunden-Aktion für positive Impulse gesorgt. Schülerinnen aus einem Kurs hatten Zettel mit ermutigenden Botschaften, Komplimenten und aufbauenden Worten erstellt und im gesamten Schulgebäude verteilt. Die Aktion kam bei allen hervorragen an, auch die Vorbereitung habe allen viel Freude bereitet, berichten die Organisatoren.

„Alle Gruppen haben Großes geleistet. Besonders beeindruckt hat mich das Engagement der besonders jungen Kinder der DPSG Wipperfürth, welche Häuser für Ohrenkneifer und Fledermäuse gebaut haben“, so Marius Horn. Diese Aktion hatte bei einer bistumsweiten Verlosung einen Besuch des diözesanen Schirmherren, der Drag Queen „Julie Voyage“, gewonnen: Sie brachte so der Aktionsgruppe zusammen mit dem lebendigen Maskottchen der 72.Stunden-Aktion „Stoppi“ am Samstagnachmittag eine kleine Auszeit.

Aber auch alle anderen Aktionen, wie der Bau von Vogel- und Bienenhäuser, der Spielnachmittag im Seniorenheim, die Garten- und Reinigungsarbeiten in einem Freibad, verschiedene Müllsammelaktionen und Reinigungen und Reparaturen von den Außenspielplätzen von Kindergärten, Informationsständen zum Brandschutz waren tolle Beispiele für die Mithilfe bei der Gestaltung von Sozialräumen, Umwelt- und Tierschutz bis hin zur gelebten Generationengerechtigkeit wie beispielsweise in Kitas und Seniorenheimen.

Beeindruckt zeigte sich auch Schirmherr, Landtagsmitglied Christian Berger, im Rahmen der Danke-Aktion im Kino: „Durch all Euer Tun im Rahmen der 72-Stunden-Aktion ist die Welt bestimmt ein Stück besser geworden!“

Berger hatte auch das Sponsoring des Kinobesuchs durch die Stiftung der Kreissparkasse Köln, Jäger-Geschäftsführer und Vizepräsident der IHK Köln, Hendrik Pilatzki, sowie durch das Kino „Seven“ in Gummersbach organisiert.

(s-g)
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