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Radevormwalder Rettungswache wird neu gebaut

Feuerwehr in Radevormwald : Rettungswache wird neu gebaut

Mittelfristig soll der Stützpunkt, der sich derzeit an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße befindet, an einem anderen Standort neu errichtet werden.

Die Rettungswache in Radevormwald wird in einigen Jahren an einem anderen Standort neu errichtet. Das geht hervor aus den Unterlagen für den Bauausschuss des Oberbergischen Kreises, der am Mittwoch stattfand. Dabei ginge es um Entscheidungen über den Rettungsbedarfsplan für die kommenden Jahre.

Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sichern, muss der Kreis stark in Personal, Fahrzeuge und Gebäude investieren. Für mehrere Kommunen sind in den nächsten neun Jahren neue Rettungswachen geplant. Kreissprecherin Iris Trespe erklärte am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung, dass es in Radevormwald laut Mitteilung des Kreis-Baudezernats „um einen mittelfristigen Neubau an anderem Standort“ gehe. Wann das genau sein wird, steht aber nicht fest. In Priorität steht die Maßnahme in der Bergstadt nicht oben auf der Liste. „Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass zunächst die Rettungswachen Morsbach, Waldbröl und Engelskirchen umgesetzt werden“, teilt Iris Trespe mit. „Weitere Neuerrichtungen erfolgen sukzessiv.“ Radevormwald zählt zu jenen Städten im Kreis, die künftige eine große Wache mit vier stationären Fahrzeugen vorhalten sollen.

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Denn auch die Ausstattung der Retter in Radevormwald mit Fahrzeugen soll aufgestockt werden. Der Rettungsdienst in der Bergstadt braucht laut dem neuen Bedarfsplan des Kreises einen weiteren Rettungswagen. Ansonsten sei nicht sichergestellt, dass in den Wupperorten, speziell in der Ortschaft Dahlerau, die vorgeschriebene Zeit von höchstens zwölf Minuten, in denen die Einsatzkräfte vor Ort sein müssen, eingehalten werden könne. Darüber hatte der Kreisausschuss bereits im Juni beraten. Damals teilte der Kreis auch mit, dass die Rader Retttungswache auf den neuesten Stand gebracht werden müsse