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Radevormwalder Politik stimmt für Kita-Neubau

Gebäudemanagement in Radevormwald : Politik stimmt für Neubau der Kita Wupper

Natalie Enneper vom Gebäudemanagement stellte im Ausschuss die Pläne fürs Familienzentrum auf der Brede vor. Das Votum des Gremiums war einstimmig.

Das Gebäudemanagement der Stadt Radevormwald hat am Dienstag im Jugendhilfeausschuss die Neu- und Umbaupläne für das Familienzentrum auf der Brede in den Wupperorten vorgestellt. Unter anderem ist vorgesehen, die jetzige städtische Kita Wupper auf einem benachbarten Grundstück neu zu bauen.

Natalie Enneper erläuterte für das Gebäudemanagement die wichtigsten Fakten. Man wolle bei den Maßnahmen eine „Flickschusterei“ vermeiden und mit den Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam in die Planungen einsteigen, erklärte sie. Sie wies auf den erwarteten steigenden Bedarf sowohl für die Grundschule als auch für die Kita hin. Die bisherige Planung, beziffert mit rund 1,2 Millionen Euro Gesamtkosten, könne den kompletten Bedarf nicht decken, auch sei es schwer, dies in den bisherigen Strukturen umzusetzen, ohne eine „unsinnige Verstreuung und Versiegelung“ zu riskieren, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung.

Nun also der neue Ansatz: Die Gesamtkosten werden mit rund 5,5 Millionen Euro kalkuliert, dafür sei der Bedarf aber vollständig gesichert und es gebe noch Erweiterungsmöglichkeiten. Aspekte wie Ökologie und Nachhaltigkeit könnten berücksichtigt werden. Zwar werde ein Teil der anvisierten Fläche für den Kita-Neubau – an der Färberstraße, unterhalb der Turnhalle – versiegelt, doch insgesamt sei diese Lösung besser. Auch die Zuwegung zum Familienzentrum könnten mit dem neuen Konzept verbessert werden, nicht zuletzt durch den Ausbau der Barrierefreiheit. In das jetzige Gebäude der Kita Wupper solle der Offene Ganztag einziehen – hier gibt es wegen der neuen Gesetzeslage ebenfalls hohen Bedarf. Der Bundestag hatte im vergangenen Jahr den Rechtsanspruch auf einen Platz für den Offenen Ganztag für jedes Grundschulkind beschlossen, beginnend in 2026 mit dem ersten Schuljahrgang. Weil bis Ende 2021 noch nicht klar war, ob dieses Gesetz kommen wird, hatte die Stadt die Planungen erst einmal zurückgehalten.

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Die Ausführungen der Verwaltung überzeugten die Mitglieder des Ausschusses. Sie gaben zum Schluss ein einstimmiges Votum dafür ab, mit der Planung zu beginnen, die Leistungen zu vergeben und sie zu umzusetzen.

(s-g)