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Radevormwalder Klinik arbeitet vorübergehend mit mobilem CT

Krankenhaus in Radevormwald : Wasserschaden: Mobiles CT überbrückt Sanierung

Vier Wochen wird muss das stationäre Computertomografie-Gerät in der Sana-Klinik in Radevormwald wegen Baumaßnahmen ausfallen. Doch es gibt eine Übergangslösung, damit die Untersuchungen weiter stattfinden können.

Wenn das CT (Computertomograf) am Sana Krankenhaus Radevormwald aufgrund einer erforderlichen Raumsanierung für zirka vier Wochen ausfällt, wird ein mobiles Gerät diese Lücke schließen. „Wir müssen und wollen die Notfallversorgung der Region ambulant und stationär voll umfänglich sicherstellen. Das CT verbessert die diagnostischen Möglichkeiten und erspart Patienten damit lange Wege.“, bestätigt Geschäftsführerin Ines. P. Grunewald.

Durch einen mehrere Jahre zurückliegenden Baufehler ist offenbar nach und nach Wasser in eine Wand des 35 Quadratmeter großen CT-Raums gelangt. „Das ist uns Ostern aufgefallen“, sagt technischer Leiter Dirk Beck. Umgehend wurden der Fehler beseitigt und der Schaden behoben, mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt und alle Lüftungsanlagen kontrolliert, um Schimmelbildung auszuschließen. Und dieser Befund war negativ.

Nun geht es an die Raumsanierung: Anfang Mai wurde ein mobiles CT im Bereich des Wirtschaftshofes aufgestellt. Jetzt erfolgt für das Radiologie-Team der Med 360° eine einwöchige Einweisung. Ab 10. Mai übernimmt das mobile Gerät die CT-Untersuchungen. Und im besagten Raum geht es an die Trocknung und Sanierung. Dirk Beck: „Die Trockenzeit wurde mit ca. vier Wochen angesetzt, dazwischen wird regelmäßig die Feuchtigkeit im Raum und in der Wand gemessen. Wir rechnen damit, dass Mitte Juni 2021 der normale Betrieb und das CT der Med 360° die Funktion wieder aufnehmen können.“

Computertomografie ist ein Verfahren zur Darstellung von Körperstrukturen auf Basis von Röntgenstrahlen. So lassen sich Herz, Lunge, Gehirn und viele weitere Strukturen detailliert abbilden.

(s-g)