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Radevormwalder Feuerwehr löscht Flächenbrand

Einsatz in Radevormwald : Feuerwehr löscht Flächenbrand am Hölterhof

Reisig und Tannennadeln unter einem Holzstapel waren in Brand geraten. Es spricht vieles dafür, dass wieder Gedankenlosigkeit die Ursache war.

Bereits zum zweiten Mal in den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr Radevormwald ausrücken, weil die sommerlich trockene Vegetation in Brand geraten war. In diesem Fall handelte es sich um einen Flächenbrand. Die Einheit Stadtmitte war am Dienstag nach einem Alarm um 7.51 Uhr an die Hölterhofer Straße ausgerückt.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass unter einem Holzstapel Reisig und Tannennadeln brannten. Ein Trupp löschte das Feuer und kontrollierte anschließend den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Der Einsatz war nach rund 45 Minuten beendet.

Die genaue Ursache des Brandes ist zwar unbekannt, allerdings ist Wehrführer Dietmar Hasenburg sicher: „Das war keine Selbstentzündung.“ Eine herumliegende Getränkedose an der Stelle lässt vermuten, dass sich dort jemand aufgehalten und möglicherweise geraucht hat.

Die Feuerwehr richtet daher an alle Menschen, die sich bei schönem Wetter im Freien aufhalten noch einmal den dringenden Appell: „Bitte beachten sie das generelle Rauchverbot von März bis Oktober im Wald und das Verbot Feuer in der Nähe eines Waldes anzünden!“ In den kommenden Tagen soll es, von kürzeren Regenfällen abgesehen, sonnig und warm bleiben, in der nächsten Woche wird sogar mit Temperaturen um die 30 Grad gerechnet. Feuerwehr und Ordnungsamt weisen auch regelmäßig darauf hin, dass Spaziergänger ihre Autos nicht so abstellen, dass Rettungswege versperrt werden.

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Bislang konnten die Einsatzkräfte auf Radevormwalder Gebiet in diesem Sommer größere Brände in Wald und Flur verhindern, doch leider zeigte sich jüngst auch in Honsberg, dass manche Menschen leichtsinnig mit offenem Feuer umgehen. Dort mussten die Feuerwehrleute eine Feuerstelle löschen, die mit noch glimmenden Hölzern hinterlassen worden war. Waldbrände gab es in den vergangenen Wochen bereits im mittleren und südlichen Oberbergischen Kreis, vor allem in der Umgegend der Kreisstadt Gummersbach. Dort wird auch wegen des Verdachts auf Brandstiftung ermittelt.

(s-g)