Verwaltung in Radevormwald Bürger können am Lärmaktionsplan mitwirken

Radevormwald · Noch bis zum 3. Mai haben die Radevormwalder Gelegenheit, Stellung zur Lärmproblematik zu nehmen und Hinweise zu geben. Im Mittelpunkt steht dabei die Bundesstraße 229.

Im Lärmaktionsplan geht es vor allem um Verkehrslärm.

Im Lärmaktionsplan geht es vor allem um Verkehrslärm.

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

(s-g) Noch bis zum Freitag, 3. Mai, haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Radevormwald ein zweites Mal die Möglichkeit, an der vierten Runde der Lärmaktionsplanung für die Stadt mitzuwirken. Sie können zum erarbeiteten Entwurf des Lärmaktionsplans Stellung nehmen oder Hinweise dazu abgeben. Die erste Beteiligungsrunde der Öffentlichkeit fand bereits im vergangenen Jahr im Oktober statt.

Die EU-Umgebungslärmrichtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten, in einem Turnus von fünf Jahren Lärmkarten und darauf aufbauend Lärmaktionspläne zu erstellen oder bestehende Lärmaktionspläne zu überprüfen und zu überarbeiten. Die Pflicht besteht für Ballungsräume sowie Orte in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen.

Radevormwald ist von der Lärmkartierung an Hauptverkehrsstraßen erfasst. In dieser werden die Lärmbelastungen mit einem Verkehrsaufkommen von über drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr dargestellt. In Radevormwald betrifft dies nur Teilabschnitte der Bundesstraße 229.

Den Entwurf des Lärmaktionsplans sowie die Möglichkeit zur Stellungnahme finden die Bürgerinnen und Bürger unter dem folgenden Link: beteiligung.nrw.de/portal/radevormwald/beteiligung/themen/1006291

Wer dazu Fragen hat, kann sich bei Verena Ahle vom Stadtplanungs- und Bauaufsichtsamt melden (☏ 02195 606164, verena.ahle@radevormwald.de).

(s-g)
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