Radevormwalder Partnerstadt Radevormwalder auf Messe-Besuch in Châteaubriant

Radevormwald/Châteaubriant · Der Bürgermeister der französischen Partnerstadt und der Messechef hatten eine deutsche Delegation zur „Foire de Béré“ eingeladen.

Die Besucher aus Radevormwald waren bei der Eröffnung der Messe in Châteaubriant mit dabei.

Die Besucher aus Radevormwald waren bei der Eröffnung der Messe in Châteaubriant mit dabei.

Foto: Partnerschaftsverein

Auf Einladung des Bürgermeisters von Châteaubriant, Alain Hunault, und des Messechefs Andre Ribera machte sich in der vergangenen Woche eine kleine Delegation des Städtepartnerschaftskomitees Radevormwald-Châteaubriant auf den Weg in die französische Partnerstadt. „Wir immer wurden wir sehr herzlich empfangen und konnten viele langjährige Bekanntschaften begrüßen“, berichtet die Vorsitzende Erni Huckenbeck.

In Frankreich ist diese Messe – die „Foire de Bére“ – weit über Châteaubriant hinaus ein Begriff. Sie findet bereits seit 1050 statt, der Schwerpunkt ist dabei die Landwirtschaft. Bei dem Messerundgang mit zahlreichen Ehrengästen gab es ausführliche und beeindruckende Informationen über die Landwirtschaft und ihre zukünftige Entwicklung unter den klimatischen Herausforderungen der nächsten Jahre – nicht nur für Frankreich sondern für die Landwirtschaft weltweit.

In diesem Jahr fand außerdem ab dem Samstag statt der normalerweise regionalen die nationale Prämierung der Zuchttiere der Rinderrasse „Blondes d´Aquitaine“ statt. Es wurden insgesamt rund 500 Tiere von 160 Züchtern vorgestellt. In der Regel wird die Messe am Wochenende von Freitag bis Montag von 50.000 bis 60.000 Gästen besucht.

„Leider hatten wir Temperaturen von bis zu 35 Grad, und das war nicht nur für die Besucher ein Problem, sondern auch für die vielen Tiere, die offensichtlich sehr unter der Hitze litten“, berichtet Erni Huckenbeck.

Im nächsten Jahr steht die Messe in Châteaubriant unter dem Thema „Sport en Fete“. Vielleicht habe ja ein Sportverein aus Radevormwald Interesse, sich dort zu präsentieren und damit die Partnerschaft weiter lebendig zu halten, hofft Huckenbeck. Ihr hat es wieder sehr gut gefallen – die Delegation sei „mit vielen sehr positiven Eindrücken und Erinnerungen“ am Sonntag nach Radevormwald zurückgekehrt.

(s-g)