1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Radevormwald: Zwei Frauen sterben nach Corona-Infektion

Corona-Pandemie : Zwei Frauen aus Radevormwald sterben nach Corona-Infektion

Eine 74-Jährige und eine 82-Jährige sind verstorben. Mit 230 Infektionen erreicht die Bergstadt einen neuen traurigen Rekord. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis steigt derweil über die 1000er-Marke.

Zwei weitere Einwohnerinnen aus Radevormwald, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind gestorben. Das hat das Kreisgesundheitsamt am Donnerstag mitgeteilt. Die beiden Seniorinnen waren 74 und 82 Jahre alt. Auch zwei weitere Todesfälle aus dem Kreisgebiet, die im Zusammenhang mit SARS CoV-2 stehen, werden gemeldet, eine 80-Jährige aus Wiehl und eine 82-Jährige aus Nümbrecht. Seit Beginn der Pandemie sind 346 Personen im Oberbergischen Kreis gestorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet waren.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat inzwischen die 1000er-Marke überschritten, sie lag am Donnerstag bei 1062,6. Das ist ein Wachstum um 81 an einem Tag. Aktuell sind im Kreis 3304 Menschen positiv getestet. 42 Personen werden wegen einer Covid-19-Erkrankung stationär in Krankenhäusern behandelt, zwölf davon auf Intensivstationen. Neun Patienten müssen derzeit beatmet werden.

Auch in Radevormwald erreichte die Zahl der Infektionen einen neuen Rekordwert, am Donnerstag waren 230 Menschen positiv getestet, eine Steigerung von 42 Fällen an einem Tag. In Hückeswagen sind 242 Menschen betroffen, 34 mehr als am Mittwoch. In Wipperfürth gibt es derzeit 294 Infektionsfälle, eine Steigerung um 45.

  • Ein Abstrich wird genommen.
    Corona-Zahlen im Kreis Mettmann : Inzidenzwert sinkt wieder unter 1100
  • Dem Kreis Viersen wurden am Dienstag
    Corona : Inzidenz im Kreis Viersen steigt auf 1787,7
  • Eine Frau lässt sich gegen Corona
    Kaum noch Nachfrage : Kreis schließt Impfstelle in Leichlingen

Derweil hat das Gesundheitsamt eine Quarantäne für eine weitere Gruppe der Kita Sprungbrett verhängt. Betroffen sind alle Kinder der Gruppe 1 der Kita, die vom 19. bis 21. Januar mindestens an einem Tag an einem Betreuungsangebot teilgenommen haben. Die Quarantäne läuft bis zum Montag, 31. Januar. Wer keine Symptome aufweist, kann sich allerdings frei testen. Bereits am vergangenen Mittwoch war eine Quarantäne für die Waldgruppe der Kita Sprungbrett verhängt worden.

(s-g)