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Radevormwald: Wirtschaftsförderin zieht vorläufige Bilanz

Verwaltung in Radevormwald : Wirtschaftsförderin zieht vorläufige Bilanz

Marie Steinhauer hat bei Vor-Ort-Terminen viele Gespräche mit den örtlichen Unternehmen geführt, um sich neue Ansprechpartnerin vorzustellen.

Im Oktober 2021 hat Marie Steinhauer das Amt als Wirtschaftsförderin der Stadt Radevormwald angetreten. Zuvor hatte sich die damals 29-Jährige als Quartiermanagerin in den Wupperorten profiliert – eine Aufgabe, die sie im Dezember 2020 übernommen hatte. In der jüngsten Ratssitzung zog Steinhauer eine vorläufige Bilanz der ersten Monate ihrer neuen Tätigkeit.

Natürlich stand zunächst im Vordergrund, sich bei der örtlichen Wirtschaft als neue Ansprechpartnerin vorzustellen. 23 Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern, vor allem aus dem Bereich der kleinen und mittelständischen Firmen, habe sie bislang absolviert, berichtete Steinhauer. Wichtige Themen bei diesen Treffen seien der Fachkräftemangel, Materialknappheit und Lieferengpässe und natürlich die Sorgen über die Entwicklung der Energiekosten gewesen. Ebenso hätten Punkte wie Klimaschutz, Fördermöglichkeiten, notwendige bauliche Erweiterungen und der Bedarf für freie Lagerflächen eine Rolle gespielt.

Drei Grundstücksverkäufe in größerer Millionenhöhe seien in dem genannten Zeitraum eingespielt worden. „Es gibt nun noch eine freie Industriefläche in der Größe von 6790 Quadratmetern“, sagte die Wirtschaftsförderin. Wichtig in der näheren Zukunft werde die Entwicklung des Gebietes Feldmannshaus werden.

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Auch auf dem Gebiet des Stadtmarketings sei in den vergangenen Monaten einiges bewegt worden, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement und der neuen Tourismus-Beauftragten Kirsten Hackländer. Marie Steinhauer erwähnte in diesem Zusammenhang den Aufbau der Stadtmarke „Rade regional.“ Eine eigene Webpräsenz der Stadt für Wirtschaft und Tourismus sei im Aufbau – „natürlich optisch ähnlich, als ,corporate identity‘ wie die Internetseite der Stadt.“

Dejan Vujinovic, Fraktionsvorsitzender der CDU, lobte die Arbeit der neuen Wirtschaftsförderin. Und auch Bürgermeister Johannes Mans erklärte, dass die Unternehmen froh seien, dass es nun eine neue Ansprechpartnerin und „Kümmerin“ bei der Stadt gebe.

Im Jahr 2020 hatte die Verwaltungsspitze sich dazu entschieden, die bisherige Wirtschaftsförderungs-gesellschaft aufzulösen und diesen Komplex wieder in die Verwaltung selber einzugliedern. Bürgermeister Johannes Mans hatte bis zum Auslaufen der Gesellschaft die Geschäftsführung übernommen. Bis mit Marie Steinhauer die neue Wirtschaftsförderin vorgestellt worden war, waren neben Mans der Beigeordnete Simon Woywod, der Leiter der Bauverwaltung, Burkhard Klein und Wolfgang Scholl von der Stabsstelle Ansprechpartner für Unternehmen gewesen.