Radevormwald: Wechsel an der Spitze der Feuerwehr

Wechsel an der Spitze der Feuerwehr: Fischer geht, Hasenburg wird neuer Feuerwehrchef

Der neue Mann an der Spitze der Radevormwalder Feuwehr wird Dietmar Hasenburg sein. Er tritt die Nachfolge von Wilfried Fischer an, der zum August Kreisbrandmeister des oberbergischen Kreises wird.

Nun ist es offiziell: Wilfried Fischer, der langjährige Wehrführer der Radevormwalder Feuerwehr, gibt seinen Posten auf und wird neuer Kreisbrandmeister für Oberberg. Sein Nachfolger an der Spitze der Rader Löscheinheiten wird Stadtbrandinspektor Dietmar Hasenburg, derzeit Stellvertreter von Fischer. Das wurde am Dienstag in der Ratssitzung bekannt gegeben. Die Ratsmitglieder bestätigten die Ernennung Hasenburgs. „Ich glaube, wir haben eine sehr gute Lösung gefunden“, sagte Bürgermeister Johannes Mans. Mit Hasenburg arbeite die Verwaltung bereits in einem vertrauensvollen Miteinander.

Eine große Überraschung ist dieser Wechsel nicht. Denn das Ausscheiden von Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling aus Nümbrecht stand bevor und Fischer hatte gegenüber der BM eingeräumt, dass er für die Nachfolge offen sei. Tatsächlich ist er bereits beruflich auf Kreisebene stark in die Materie eingebunden: Er ist Sachgebietsleiter für Vorbeugenden Brandschutz in der Kreisverwaltung in Gummersbach.

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Fischer wird der erste Kreisbrandmeister sein, der dieses Amt hauptamtlich ausüben wird. Der 31. Juli wird sein letzter Tag als Chef der Rader Feuerwehr sein. Denn parallel können beide Funktionen nicht ausgeübt werden.

Mit Fischers Beförderung wird sich die Spitze der Feuerwehr in Rade neu formieren. Stadtbrandinspektor Torsten Kleinschmidt soll Hasenburgs Stellvertreter werden, ebenso Brandoberinspektor Dirk Rodermann, der allerdings zuvor noch einen Lehrgang absolvieren muss.