Ortschaften in Radevormwald Dörfer sollen gestärkt werden

Radevormwald/Oberberg · Auch in Radevormwald gab es in diesem Jahr einen Termin zur Zukunft der Ortschaften. Unter der Leitung des Dorfservice Oberberg wurde diskutiert, wie die Gemeinschaften vor Ort gestärkt werden können.

 Vertreter aus mehreren Kreiskommunen waren bei den Gesprächen zur Dorfentwicklung dabei, auch Radevormwalder sind eingebunden.

Vertreter aus mehreren Kreiskommunen waren bei den Gesprächen zur Dorfentwicklung dabei, auch Radevormwalder sind eingebunden.

Foto: OBK

Die Potenziale und Herausforderungen des ländlichen Raumes und des ehrenamtlichen Engagements im Dorfverein standen im Mittelpunkt der neun Dorfgespräche, die der Oberbergische Kreis in diesem Jahr organisiert hat, unter der Leitung des Dorfservice Oberberg. Von Radevormwald im Norden bis Morsbach und Waldbröl im Süden haben sich die Dorfgemeinschaften, Dorf- und Heimatvereine von August bis Oktober mit dem Oberbergischen Kreis über die aktuelle Situation in den Dörfern beraten. In Engelskirchen, Marienheide, Radevormwald, Wiehl und Wipperfürth erfolgte die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltung.

Trotz der Nachwirkungen der Pandemie planen die Dorfgemeinschaften und Heimatvereine zahlreiche Vorhaben und Projekte, die ebenso wie die Fortführung traditioneller Feste, umgesetzt werden sollen. Der Dorfservice Oberberg unterstützt bei der Suche nach Angeboten passender Förderprogramme, die für die Dörfer besonders wichtig sind und bei der Antragstellung. Denn vielerorts reichen die eigenen finanziellen Mittel nicht, um die zahlreichen Projektideen umzusetzen. Viele Dorfvereine und Dorfgemeinschaften im Oberbergischen stehen vor der Herausforderung, Mitglieder oder ehrenamtlich Tätige zu gewinnen, die sich für die Gemeinschaft einbringen. In allen Dorfgesprächen wird deutlich: Die Teilnehmenden betrachten ihr Dorf nicht allein als Wohnort, sondern vor allem als ihre Heimat, für die sie sich auch weiterhin vielfältig engagieren möchten

„Der Oberbergische Kreis möchte über die Dorfgespräche den engen und kontinuierlichen Austausch mit den Dorfgemeinschaften fortführen und ausbauen. Dass alle Dorfgespräche im gesamten Kreisgebiet in diesem Jahr so gut besucht waren und eine große Bandbreite an Themen und Vorhaben angesprochen wurde, ist ein weiterer Ausdruck und Nachweis des gelebten und vielfältigen Ehrenamtes in den Dörfern im Oberbergischen Kreis“, sagt Planungsdezernent Frank Herhaus. „Abseits von Veranstaltungen stehen unsere beiden Ansprechpersonen Gabriele May und Stefan Nickel beim Dorfservice Oberberg für Anliegen und Anfragen aus den Dörfern gerne zur Verfügung. Zudem wird der Dorfservice Oberberg im Winter auch wieder neue, kostenlose Fortbildungen zu verschiedenen Themen des Dorflebens anbieten.“

Um auf das in vielen Dörfern präsente Thema der Mitgliedergewinnung einzugehen, plant der Oberbergische Kreis über seinen Dorfservice Oberberg im Januar 2023 eine Fortbildung.
www.obk.de/dorfservice

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