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Radevormwald: Wandersaison im Wiebachtal mit vier neuen Bänken

Unterwegs in Radevormwald : Wandersaison im Wiebachtal mit vier neuen Bänken

Die IG Wiebachtal stellt derzeit an mehreren Stellen im Tal neue Bänke auf. Dabei sind zwei davon als Ersatz für Bänke vorgesehen, die morsch und in die Jahre gekommen sind, die beiden anderen werden künftig an besonders schönen Stellen des Wiebachtals aufgestellt.

Die Kontaktsperre in der Corona-Krise verbietet eines nicht: sich ausgiebig alleine oder zu Zweit mit mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen in der freien Natur zu bewegen. da passt diese Meldung der IG Wiebachtal doch bestens: Rechtzeitig zu Beginn der Wandersaison wird das Wiebachtal nämlich um vier Bänke reicher. Die IG stellt derzeit an mehreren Stellen im Tal neue Bänke auf. Dabei sind zwei davon als Ersatz für Bänke vorgesehen, die morsch und in die Jahre gekommen sind, die beiden anderen werden künftig an besonders schönen Stellen des Wiebachtals aufgestellt.

Derzeit genießen viele Wanderer und Spaziergänger das schöne Wetter und nutzen die Möglichkeit, kleine und größere Wanderungen zu unternehmen. Und dazu ist das Wiebachtal natürlich ideal geeignet. „Wir erleben in diesen Tagen, in denen Spielplätze und Freizeiteinrichtungen geschlossen sind, einen regelrechten Boom im Wiebachtal. Es sind zu jeder Tageszeit deutlich mehr Spaziergänger, Jogger, Mountainbiker und Reiter unterwegs, als sonst“, sagt Sabine Fuchs, Vorsitzende der IG Wiebachtal. „Wir hoffen sehr, dass uns in diesen Tagen wieder bewusst wird, wie wichtig große zusammenhängende Waldgebiete für unsere Erholung und Gesundheit sind. Und wie sehr artenreiche Mischwälder statt Nadelholzplantagen unser Wohlbefinden beeinflussen.“ Leider sei die Einweihung der neuen Bänke sehr sparsam ausgefallen. „Das hatten wir uns bei der Planung auch anders vorgestellt“, berichtet Sabine Fuchs. „Aber wir werden die Einweihung zu einem späteren Zeitpunkt gebührend nachholen“. Bis dahin sei aber ein Probesitzen auf den neuen Bänken natürlich schon einmal ausdrücklich erwünscht.

Da sich die IG an die Vorgaben der Landesregierung hält, sämtliche Zusammenkünfte zu unterlassen, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, musste auch die für den 2. April geplante Jahreshauptversammlung abgesagt werden. Als Ausweichtermin gilt der 7. Mai, „wohlwissend, dass auch dieser Termin natürlich unsicher ist“, hatte Sabine Fuchs bereits am 16. März mitgeteilt.

(rue)