1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Radevormwald: UWG offen für neues Radwegekonzept

Politik in Radevormwald : UWG zeigt sich offen für neues Radwegekonzept

Die Wählergemeinschaft hatte sich mit ihren eigenen Vorschlägen zu den Radwegen nicht durchsetzen können, begrüßt aber die Pläne der Stadt. Erleichtert sind die Mitglieder durch die Abkehr von teuren Ideen für den Radweg im Tal der Wupper.

Die Fraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) begrüßt das geplante Rad- und Fußwegekonzept, über das in der kommenden Ratssitzung am Dienstag beraten werden soll. Die Fraktion hatte in der Vergangenheit ein eigenes Konzept für die Radwege vorgestellt, das sich jedoch in der Politik nicht durchsetzen konnte (unsere Redaktion berichtete). „Die UWG-Fraktion unterstützt alle Maßnahmen, die zu einem sinnvollen Ausbau der Radwege in Radevormwald führen. Insbesondere die Erstellung eines ganzheitlichen Radwegekonzepts wird durch die UWG- Fraktion ausdrücklich befürwortet“, erklärten Fraktionschef Bernd-Eric Hoffmann und sein Stellvertreter Armin Barg in einem Antrag zu diesem Thema.

Nicht zuletzt begrüße die Wählergemeinschaft, dass nach einer alternativen Lösung für das sehr teure Konzept, das von dem Planer Dieter Blase im Jahr 2019 im Zuge der Vorbereitungen für die Regionale 2025 vorgestellt worden war. Dabei ging es um den Ausbau der Radverbindung durchs Tal der Wupper. Demnach hätte die Stadt Radevormwald 4,9 Millionen Euro ausgeben müssen.

  • Das Radfahren in der Region wird
    Mobilität in Radevormwald : Nun plant die Stadt ein großes Rad-Konzept
  • Die öffentlichen Toiletten an der Oststraße
    Politik in Radevormwald : Grünen-Forderung nach Unisex-Toilette setzt sich nicht durch
  • Beim ersten Feierabendmarkt in Radevormwald im
    Beliebte Veranstaltung in Radevormwald : Feierabendmarkt – Druck aus Politik

Einige Fragen zum Radwegekonzept möchten die UWG-Mitglieder allerdings noch beantwortet haben, beispielsweise, wie hoch die Ersparnis ausfallen könnte, wenn man sich von dem teuren Regionale-Konzept abwende. Auch einen groben Zeitplan über die nächsten Schritte bei der Umsetzung des Konzeptes möchte die UWG-Fraktion gerne erhalten.

Ziel sollte sein, die Kosten für die Maßnahme schnell zu ermitteln, damit im Haushalt 2022 die notwendigen Mittel eingestellt und mit der Umsetzung im Jahr 2022 schon begonnen werden könne.

(s-g)