Radevormwald: Trockenes Laub füllt Wege und Straßen

Der Herbst ist da : Trockenes Laub füllt Wege und Straßen in Rade

Wegen des schönen Herbstwetters ist ein großer Teil der Blätter und Früchte der Bäume nicht weggespült worden.

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Er schüttelt ab die Blätter, bringt uns allerdings kein Regenwetter. Viel trockenes Laub, Eicheln und Bucheckern auf den Gehwegen und Straßen sind die Folge, die Mitarbeiter des Betriebshofs sind täglich im Einsatz. Doch das ist eigentlich jedes Jahr so, sagt Betriebshofleiter Ingo Oberkersch. Der lange, trockene Sommer hat nicht mehr Laub gebracht, der lange fehlende Regen hat allerdings dafür gesorgt, dass Blätter und Früchte der Bäume auf den Wegen liegen bleiben und nicht weg gespült wurden.

20 Kubikmeter sammelt die Kleinkehrmaschine jede Woche in der Innenstadt. Doch das ist nicht nur Laub: Leere Trinkpäckchen, Taschentücher und anderer Müll wird ebenfalls von den Wegen und Straßen entfernt. Wie viel Laub es genau ist, ist nur schwer zu sagen. Da wo die Kehrmaschine nicht hinkommt, sind die Laubbläser im Einsatz. Die pusten dann alles zusammen, damit es die Kehrmaschine aufnehmen kann. An Grünflächen landet Laub und Müll zunächst auf dem Rasen und wird dann vom Rasenmäher zerkleinert. „Mit Schippe und Besen sind wir weniger unterwegs“, sagt Oberkersch. Mit „wir“ meint er die sieben Mitarbeiter des Betriebshofs, die jeden Tag von sieben bis 16 Uhr die Wege und Straßen frei räumen.

Normalerweise fällt das Laub schon etwas früher von den Bäumen, bis in den November zieht es sich aber immer. „Die Bäume werfen unterschiedlich ab, da kommt nicht alles gebündelt runter“, sagt Oberkersch. Viele Laubbäume haben noch ihre roten, gelben und auch grünen Blätter. „Da haben wir noch ein paar Wochen, was zu tun.“

Eine Gefahr stellt das Laub aber nicht da, nur bei schlechter Witterung könnte es rutschig werden. Aber der Regen hätte auch etwas Gutes: „Bei Feuchtigkeit würden die Blätter von Autos zerkleinert werden, das verringert das Volumen“, sagt Oberkersch. Außerdem würden sie so dort liegen bleiben, wo sie herunterfallen. Derzeit blase der Wind die Blätter überall hin. Früchte der Bäume wie Bucheckern oder Eicheln sammeln sich hinzukommend auf den Wegen. „Der Regen fehlt, damit sie weg gespült werden“, sagt Oberkersch.

Das gesammelte Laub kommt schließlich zu einem Lagerplatz am Friedhof. „Wenn wir sehen, das war’s jetzt, dann bestellen wir einen Container“, sagt Oberkersch. Dann wird das Laub zu einer Deponie gebracht.