Radevormwald: Treppe in Realschule bleibt nach Unfall noch gesperrt

Unfall in Radevormwald : Treppe bleibt vorerst noch gesperrt

Der Unterricht im Realschulgebäude fand am Donnerstag wie gewohnt statt.

( Nach einem Unfall durch ein beschädigtes Treppengeländer in der Städtischen Realschule bleibt das Treppenhaus, in dem der Vorfall passierte, vorerst noch gesperrt. Der Schulbetrieb konnte jedoch am Donnerstag wieder normal laufen. Das teilte Wolfgang Scholl, Leiter der Stabsstelle der Stadt mit. „Die neue Holzkonstruktion steht inzwischen“, erklärte er.

Am Dienstag hatte sich wegen des schadhaften Geländers ein Schüler leicht verletzt. Das Treppenhaus führt vom Unter- ins Kellergeschoss. Ein Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft der Stadt sorgte dafür, dass der betreffende Flur abgesperrt wurde. Rasch wurden Maßnahmen eingeleitet, um das Geländer zu sichern. Am Mittwoch wurde der Schulbetrieb daher aus Sicherheitsgründen ausgesetzt.

„Als Rettungsweg ist das Treppenhaus freigegeben“, erklärt Wolfgang Scholl. Den Schülern sei durch die Schulleitungen eingeschärft worden, vorsichtig mit der Konstruktion, die eine Zwischenlösung darstellt, umzugehen.

Bereits am Mittwoch hatten sich Vertreter der Stadt und der Schule mit Bausachverständigen getroffen, um über den Vorfall und Konsequenzen zu sprechen. Bürgermeister Johannes Mans versicherte, dass ein Sachverständiger nun alle vergleichbaren Geländer in den Treppenhäusern der städtischen Gebäude auf ihre Sicherheit überprüfen wird. Der schlechte Zustand des betreffenden Treppengeländers sei nicht bekannt gewesen. Während der Sommerferien hatte es im Gebäude der Realschule Sanierungsarbeiten gegeben. Einen Zusammenhang mit diesen Baumaßnahmen und dem beschädigten Treppengeländer schließt die Stadt allerdings aus.

(s-g)
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