Radevormwald: Thriller "Blackout" kommt auf die Bühne

Theater in Radevormwald : „Blackout“ – Thriller über die Verwundbarkeit unserer Welt

Was wäre, wenn Terroristen das europäische Stromnetz lahm legten? Die Folgen für unsere bis ins Detail vernetzte Welt wären kaum ausdenkbar. Im Stück „Blackout“ wird dieses Szenario fesselnd auf die Bühne gebracht.

() Es ist ein beklemmendes Szenario: Zuerst wird es dunkel. Die Lichter gehen überall aus, in Läden, in Wohnungen, in öffentlichen Einrichtungen. Ampeln funktionieren nicht mehr, U-Bahnen bleiben stecken, digitale Anzeigen verlöschen, Bahnhöfe, Flughäfen können den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten. Fernseher bleiben stumm, Radios, Computer. Sie haben keine Möglichkeit, Informationen zu erhalten. Toiletten funktionieren nicht mehr, Heizungen fallen aus, Sie können nicht tanken, da das Benzin über elektrisch gesteuerte Pumpen in die Zapfsäulen gepumpt wird. Sehr bald werden die Lebensmittel knapp, in den Kernkraftwerken häufen sich Vorfälle. Wären Sie vorbereitet?

Um eine solche Katastrophenlage geht es im Theaterstück „Blackout“ von Marc Elsberg. Das Westfälische Landestheater bringt den Thrillerstoff am Mittwoch, 13. November, auf die Bühne. Ort ist das Bürgerhaus, Beginn ist um 19.30 Uhr. Wie immer bei den Veranstaltungen des Kulturkreises Radevormwald gibt es vorher, um 19.10 Uhr, eine Einführung in das Stück. Karten sind wie üblich bei PBS Radevormwald erhältlich sowie in der Stadtbücherei im Bürgerhaus.

Autor Marc Elsberg hat sich den Stoff nicht einfach so ausgedacht. Für seinen Roman, der nun für die Bühne adaptiert wurde, recherchierte er sorgfältig, ob und wie vorbereitet unsere total vernetzte Gesellschaft ist, wenn Terroristen das europäische Stromnetz ins Visier nehmen. Denn genau das passiert in „Blackout“. Während die Regierungen in Brüssel und den Hauptstädten versuchen, die Kontrolle zurück zu erlangen, breitet sich in der Bevölkerung Panik aus, es kommt zu Plünderungen, zu Unruhen, der Kampf ums Überleben eskaliert.

Der Informatiker Piero Manzano ist zunächst der einzige, der einen Hackerangriff vermutet. Doch als er es endlich schafft, zu den Behörden durchzudringen, tauchen in seinem Computer merkwürdige Mails auf, die den Verdacht auf ihn lenken und ihn zum Gejagten machen.

Mi. 13. November, 19.30 Uhr, Bürgerhaus. Schlossmacherstraße 4-5.

(s-g)
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