Eisenbahnstrecke zwischen Radevormwald und Wuppertal Studie zur Bahn wird vorgestellt

Radevormwald · Ein Fachbüro erstellte eine Machbarkeitsstudie für die Strecke der Wuppertalbahn. In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus, und Verkehr am Mittwoch, 8. März, wird das Büro Ederlog der Politik die Ergebnisse vorstellen.

Nach 25 Jahren fuhr jüngst wieder ein Zug mit Diesellokomotive den Bahnhof Beyenburg an.

Nach 25 Jahren fuhr jüngst wieder ein Zug mit Diesellokomotive den Bahnhof Beyenburg an.

Foto: Bergische Bahnen/Wupperschiene

2023 könnte das große Jahr der Wuppertalbahn werden. Die derzeit außer Betrieb gesetzte Strecke zwischen Radevormwald und Wuppertal wird seit Jahren durch den Verein Bergische Bahnen/Wupperschiene instandgesetzt. Inzwischen hat der Verein den Antrag an das Schienennetz der Deutschen Bahn gestellt. Jüngst fand eine Probefahrt statt, bei der nach einem Vierteljahrhundert erstmals wieder ein Zug mit Diesellokomotive den Bahnhof Beyenburg ansteuerte. Der Verein möchte einen Museumszugverkehr einrichten. Aktuell fahren auf den Schienen durch das Tal der Wupper nur die Draisinen des Vereins „Wuppertrail“.

Allerdings gibt es inzwischen auch Pläne, die über einen rein touristischen Verkehr hinausgehen: Die Stadt Radevormwald, die Nahverkehr Rheinland GmbH (inzwischen „go.Rheinland“), der Oberbergische Kreis, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie die Stadt Wuppertal haben gemeinsam ein Fachbüro damit beauftragt eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des öffenlichen Schienenpersonennahverkehrs zwischen Dahlerau und Elberfeld zu erarbeiten (unsere Redaktion berichtete mehrfach).

Bereits im November 2022 hatte die Radevormwalder Verwaltung angekündigt, dass die Machbarkeitsstudie im Frühjahr vorgestellt werden soll. Nun ist es soweit: In der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus, und Verkehr am Mittwoch, 8. März, wird das Büro Ederlog der Politik die Ergebnisse vorstellen. Bahnfreunde in der Region wird das zweifellos interessieren – der Tagesordnungspunkt ist öffentlich. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Mehrzweckraum des Bürgerhauses, Schlossmacherstraße 4-5.