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Radevormwald startet mit dem Wandertag in die neue Saison

Präsentation : Rade eröffnet die Wander-Saison

Am 1. Mai findet wieder der Wandertag statt, diesmal auf dem preisgekrönten „Wald-Wasser-Wolle“-Weg. Auch bei der kommenden Bergischen Wanderwoche sind die Radevormwalder mit vielen Angeboten mit dabei.

Der Frühling macht sich bemerkbar, und Naturfreunde holen festes Schuhwerk und Wanderkleidung wieder hervor. Gelegenheit, in die Wandersaison zu starten, gibt es am 1. Mai beim Radevormwalder Wandertag. Die Route an diesem Tag führt über den beliebten „Wald-Wasser-Wolle“-Wanderweg, der viele der schönsten Flecken rund um Rade berührt.

Bei einem Pressetermin in der Volks- und Raiffeisenbank am Schlossmacherplatz präsentierten die Organisatoren nun das Programm. Die Wahl des Ortes war nicht zufällig, denn die Volksbank Oberberg zählt zu den Sponsoren der Veranstaltung. „Wir verdanken den Sponsoren, dass auch in diesem Jahr kein Startgeld erhoben werden muss“, erklärte Hartmut Behrensmeier, ehemaliger Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, der für die verhinderte Heike Ueberall eingesprungen war. „Es ist der 13. Wandertag“, sagte Behrensmeier. „Aber ich werde natürlich nicht abergläubisch wegen dieser Zahl sein.“

Behrensmeier gehört zu den Wanderführern, welche die Teilnehmer begleiten werden. Er übernimmt eine der 10,5-Kilometer-Strecken, ebenso Förster Bernhard Priggel. Die 20-Kilometer-Strecke wird Ulrich Kühn begleiten, der auch zuständig für die Wartung des „Wald-Wasser-Wolle“-Weges ist. „Ich bin einige Abschnitte schon abgegangen, alles bislang in Ordnung“, versichert der Wanderexperte. Diese Strecke wurde übrigens im Jahr 2009 bei der Umfrage eines Wanderportals in Kooperation mit der Stiftung Warentest zu einem der beliebtesten Wanderwege in Nordrhein-Westfalen gewählt. Er führt vorüber an der GGS Stadt, am Ülfebad, dem Wülfingmuseum, durch Wilhelmstal, über den Wupperdamm und an der Wupper-Talsperre vorüber, dann über Heidersteg, die Ortschaft Berg und ins Wiebachtal. Das ist eine schöne, aber auch anstrengende Route, aber keine Sorge: Die Teilnehmer müssen nicht den ganzen Weg zurücklaufen. Die Firma Latzel-Bus sorgt dafür, dass im 30-Minuten-Takt eine Verbindung vom Wupperdamm zurück zum Startpunkt an der GGS Stadt führt.

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„Am Wupperdamm wird es eine Verpflegungsstation geben“, kündigt Hartmut Behrensmeier an. Dort gibt es Wasser, Müsliriegel und Bananen. Warum gerade die? „Bananen sorgen rasch für Energie“, klärt Behrensmeier auf. Für Wanderer, die einen Vitaminstoß für den Rest der Strecke brauchen, also ideal. Wer ein menschliches Bedürfnis verspürt, kann WCs am Wülfingmuseum und an der genannten Verpflegungsstation nutzen.

Für die Verpflegung an der GGS Stadt sorgen erneut die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverband Dahlhausen. Sie bieten Würstchen, kalte Getränke, Kaffee und Kuchen zum kleinen Preis an. Die DRK-Ehrenamtler übernehmen auch wieder den Sanitätsdienst und den Sicherheitsdienst auf der ganzen Strecke. „Wir hoffen natürlich, dass nichts passiert“, sagt Behrensmeier und klopft auf die hölzerne Tischplatte. „Und wir wünschen uns, dass das Wetter mitspielt.“

Bei dem Termin in der Volksbank machten die Beteiligten auch auf die kommende Bergische Wanderwoche vom 25. Mai bis zum 10. Juni aufmerksam. Dabei wird Radevormwald mit mehreren Touren vertreten sein. Einen ersten Überblick gaben die Wanderfreunde und -freundinnen bereits. So werden Sabine Fuchs (IG Wiebachtal) und Ulrich Kühn am 25. Mai eine „Panoramawanderung zwischen Bever und Wiebach“ anführen. „Auf alten Arbeitswegen“ geht es rund um die Textilstadt Wülfing am 28. Mai mit Ulrich Kühn. Unter dem Motto „Hiken und Biken“ wird eine Wanderung inklusive Fahrraddraisinen-Fahrt organisiert, hier ist Hartmut Behrensmeier der Ansprechpartner.

Bernhard Priggel, der nicht nur im Wald, sondern auch in der Rader Geschichte „bewandert“ ist, bietet am 1. Juni eine Historische Führung durch die Innenstadt an. Eine „Grenzgängertour“ zwischen Rheinland und Westfalen leitet Ulrich Kühn am 6. Juni. Er ist ebenfalls der Wanderführer am 10. Juni, wenn es zum Tag der Mühlen über den Tuchmacherweg zur Wassermühle Dahlhausen geht.