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Radevormwald: Starke Teams feiern Karneval im THG

Jecke Zick in Radevormwald : Schülerteams messen sich mit Lehrern

Die Karnevalsparty des THG richtete sich am Donnerstag an starke Teams und Trios. Vor der Party wurde gespielt.

Die Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums läuteten die fünfte Jahreszeit am Donnerstagabend in ihrer Schule ein. Zu Weiberfastnacht hatte die Jahrgangsstufe elf die gesamte Schule unter dem Motto „Duos, Trios und Co – kommt in unzertrennlichen Teams“ eingeladen. Dem Motto folgten die meisten Schüler. Gruppen von Bodyguards, Basketballern und Cheerleadern versammelten sich im Schulgebäude an der Hermannstraße.

Die organisierende Jahrgangsstufe hatte sich passend zu der Erfolgsserie „Haus des Geldes“ verkleidet. In roten Overalls und mit Salvador-Dali-Masken unkenntlich gemacht, wanderten sie durch die Schule. Die Serie, deren Fans der neuen Staffel entgegenfiebern, dreht sich um spektakuläre Bankraube, die von einem Genie, dem Professor, geplant werden. Und wer ist der Professor des Gymnasiums? Für die Schüler stand die Antwort schnell fest. „Unser Lehrer Alexander Kühn weiß immer alles und hat immer einen Plan. Deswegen ist er unser Professor“, sagt Duru Taskin, die sich um die Planung des Abends gekümmert hat.

Zu Beginn der Party, als sich die Schüler vor der Leinwand versammelt hatten, steigerte ein Countdown die Spannung. Alexander Kühn sprach zu der Menge. In der Rolle des Professors kündigte er den Plan des Abends an. „Die Schüler müssen die Spiele gegen die Lehrer gewinnen, um die Geiseln zu befreien. Ansonsten sind sie verloren“, richtete er sich an die Herausforderer des Abends.

Zur Titelmusik der Serie „Ciao bella Ciao“, die für Freiheit und Widerstand steht, gaben sich die Moderatoren des Abends zu erkennen. Anton Benzler, Osman Nazli und Jan-Philipp Maisinger moderierten das erste Spiel an. Ein Tanz-Battle zwischen der Tanz-AG der Unterstufe und den Lehrern sollte über den ersten Punkt erscheinen. Obwohl die Lehrer, angeführt von Linda Sonnborn und Philip Alexander Severing, eine spontane Choreografie auf die Beine stellten, ging der erste Punkt an die Schüler, aber das Blatt wendete sich schnell.

„Wir haben uns spannende Spiele ausgedacht. Zum Beispiel ein Schätzspiel und ein Spiel zur Geschicklichkeit“, sagte Duru Taskin. Um die Organisation der Feier hatte sie sich zusammen mit einem 20-köpfigen Festausschuss gekümmert, der sich seit September wöchentlich getroffen hatte. Die Schüler waren gut organisiert und hatten sich um jedes Detail der Feier Gedanken gemacht. „Wir haben das Logo, die Plakate und die Eintrittskarten entworfen, das Motto entwickelt und natürlich das Programm“, sagt die Oberstufenschülerin.

Die genaue Planung zahlte sich am Donnerstag aus, aber den Sieg konnten die Schüler nicht erringen. Am Ende des Programms herrschte Gleichstand, und die Geiseln mussten um ihre Zukunft bangen. Das entscheidende Schnick-Schnack-Schnuck gewann schließlich Lehrer Philip Alexander Severing. Die Geiseln konnten nicht befreit werden, der Plan des genialen Professors war aufgegangen.

Nach dem Programm des Abends, tanzten die Schüler und verwandelten das Gymnasium in eine Disko. Die Schüler der fünften bis siebten Klassen mussten um 21 Uhr nach Hause, die anderen feierten noch bis 22 Uhr.