Stromversorgung in Radevormwald Stadt will sich für „Blackout“ vorbereiten

Radevormwald · Damit das Krisenmanagement der Verwaltung im Ernstfall nicht durch einen Stromausfall lahmgelegt  wird, soll am Rathaus ein Notstromaggregat installiert werden. Im Bürgerhaus und in der Sana-Klinik gibt es solche Geräte bereits.

 Wenn ein Blackout passiert und die Netze zusammenbrechen, müssen rasch Alternativen her. Die Stadt Radevormwald will sich mit neuer Technik für den Ernstfall vorbereiten. 

Wenn ein Blackout passiert und die Netze zusammenbrechen, müssen rasch Alternativen her. Die Stadt Radevormwald will sich mit neuer Technik für den Ernstfall vorbereiten. 

Foto: dpa/Bernd Settnik

Der Krieg in der Ukraine und die russischen Drohungen an den Westen haben nicht nur zu einer Kehrtwende der Bundesregierung bei den Ausgaben für die Bundeswehr geführt. Auch über den Zivilschutz und die Sicherstellung von lebenswichtiger Infrastruktur wird nun wieder diskutiert. So ist die Rede von einer „Nationalen Reserve Notstrom“, für die 200 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen. Dass es beim Zivilschutz in Deutschland ernste Lücken gibt, hatte bereits die Flutkatastrophe des Jahres 2021 gezeigt.