Radevormwald: Stadt will Müllsammelaktionen wieder ins Leben rufen

Stadtverwaltung in Radevormwald : Rade räumt wieder auf – Stadt plant Umweltwoche

Schon vor einigen Monaten hatte die Stadtverwaltung angekündigt, mittelfristig die einst so erfolgreiche Aktion „Rade räumt auf“ wiederzubeleben. Nun werden die Pläne konkret. Wie Regine Hildebrandt, Mitarbeiterin der Bauverwaltungsamtes, mitteilt, ist für das kommende Frühjahr eine Umweltwoche in der Stadt geplant.

„Dabei soll es auch eine Müllsammelaktion geben“, kündigt Hildebrandt an. Terminiert ist diese Woche auch schon – sie wird 23. bis 28. März 2020 stattfinden. „Wir werden dabei unter anderem die Schulen einbinden.“ Auch der neue Klimanager der Stadt, Niklas Lajewski, wird bei der Organisation und Durchführung dieser Woche eingebunden sein. Am 28. März, ein Samstag, soll dann auf dem Schlossmacherplatz eine große Aktion stattfinden, bei der auch Themen wie E-Mobilität den Besuchern nahegebracht werden. An diesem Tag soll dann auch ein allgemeines Aufsammeln von Abfall stattfinden.

Diese Tradition war vor einigen Jahren von der damaligen Umweltbeauftragten Sylvia Schwanke ins Leben gerufen worden, und auch der Bergische Abfallverband (BAV) war mit eingebunden worden. Erwachsene und Kinder zogen dann regelmäßig, mit roten Warnwesten und Müllsäcken ausgestattet, durchs Stadtgebiet und sammelten ein, was gedankenlose Zeitgenossen weggeworfen hatten.

Mit dem Weggang von Sylvia Schwanke nach Leverkusen waren diese Aktionen vorübergehend eingeschlafen. Müll findet sich freilich immer noch im Stadtgebiet genug – mit dem Mängelmelder hat die Stadt inzwischen ein Instrument eingerichtet, über das Bürger rasch der Verwaltung mitteilen können, wo wieder jemand wilden Müll in die Landschaft gekippt hat.

In den Wupperorten veranstaltet der dortige Bürgerverein regelmäßig Sammelaktionen, bei denen Müll und Unrat beseitigt wird. Stadt, Betriebshof und BAV unterstützen diese Bürgeraktion durch Bereitstellung von Material.

(s-g)