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Radevormwald: Stadt tritt dem Zukunftsnetz Mobilität bei

Nachhaltige Mobilitätsentwicklung : Stadt Radevormwald ist jetzt Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Mobilität wird auch für Radevormwald zum Standortfaktor. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadt Unterstützung, um die Mobilitätswende anzugehen und nachhaltige Angebote für die Bürger zu erarbeiten. Klimaschutzmanager Niklas Lajewski nahm jetzt von NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes die Urkunde für den Beitritt zum Zukunftsnetz entgegen. „Der erste Schritt zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, von der Radevormwald langfristig profitieren soll. Wir nutzen das Beratungsangebot des Zukunftsnetzes zum jetzigen Zeitpunkt schon sehr intensiv, um die kommenden Veränderung im Mobilitätsbereich anzugehen“, erläutert Niklas Lajewski.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für ein eigenes Kommunales Mobilitätsmanagement.

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Diese Expertise nutzt nun Radevormwald schon seit dem Beitritt im vergangenen Herbst. Vor der Kulisse des „Dortmunder U“ nahm Niklas Lajewski von der Ministerin für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Brandes, die Beitrittsurkunden entgegen. „280 Kommunen in Nordrhein-Westfalen arbeiten jetzt im Zukunftsnetz Mobilität NRW eng zusammen, um noch mehr Menschen den Umstieg vom Auto in vernetzte Angebote mit Bus und Bahn, dem Fahrrad oder an Mobilstationen mit emissionsfreien Sharing-Fahrzeugen leichter zu machen“, sagt Verkehrsministerin Ina Brandes. „Wir sorgen gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Kreisen für mehr Lebensqualität und saubere Luft. Das ist der richtige Weg, um das Klima zu retten. Deshalb fördert die Landesregierung die wichtige Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW sehr gerne.“ Insgesamt verlieh Verkehrsministerin Ina Brandes 70 kommunalen Vertretern Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. Gefördert wird die Arbeit des ZNM außerdem durch die Unfallkasse NRW.

Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es auch zur Arbeit des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. „Gemeinsam versuchen wir, hier mit dem Carsharing am Rathaus oder dem Rad- und Fußwegekonzept langfristige Veränderungen anzustoßen. Die Stadtterrassen vom Zukunftsnetz, die für acht Wochen in der Radevormwalder Innenstadt aufgestellt werden, sollen auch unmittelbar die Bürger mit einbeziehen“, sagt Niklas Lajewski. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. Im Rheinland ist das der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). VRS-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Mobilität endet nicht an der Stadtgrenze, deshalb ist ein regionales Mobilitätsmanagement der Schlüssel zu einer nachhaltigen Vernetzung in NRW. Denn die Anbindung der Kommunen im ländlichen Raum an die Ballungsgebiete ist ein wichtiger Faktor für die Standortsicherung und Lebensqualität. Sind ÖPNV und SPNV mit eingebunden, können Lösungen wie Mobilstationen ganze Regionen miteinander vernetzen.“

Weitere Informationen über die Angebote des Zukunftsnetz Mobilität NRW finden Interessierte im Internet.
www.zukunftsnetz-
mobilitaet.nrw.de