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Radevormwald: Stadt treibt Digitalisierung der Schulen voran

Politik in Radevormwald : Digitalisierung der Schulen „ist auf einem guten Weg“

Die Grundschulen sind bereits auf den aktuellen Stand gebracht, etwa bei den Lehrerarbeitsplätzen, hieß es jetzt im Schulausschuss. Im Herbst bekommt das Gymnasium eine neue digitale Infrastruktur.

Sozusagen offene Türen lief die Fraktion der Alternativen Liste (AL) am Mittwoch im Schulausschuss mit ihrem Antrag zur Digitalisierung der Schulen ein. Alles schon auf dem Weg, lautete die Botschaft der Verwaltung – und zudem für die Stadt so gut wie kostenfrei. „Die Digitalisierung der Schulen ist auf einem guten Weg“, erklärt Maik Kranjc-Dohlien, beim Hauptamt zuständig für EDV. „Die Grundschulen sind bereits auf den aktuellen Stand gebracht, etwa bei den Lehrerarbeitsplätzen.“ Im Herbst soll im Theodor-Heuss-Gymnasium mit der Erneuerung der digitalen Infrastruktur begonnen werden, denn dort sei die Technik vergleichsweise alt. Geplant ist eine neue Verkabelung mit Glasfasern.  

Die AL-Fraktion hatte in ihrem Antrag den Schwerpunkt auf die Internet-Plattform „Logineo NRW“ gelegt, die unter anderem Schülern eine eigene Mailadresse zur Verfügung stelle. „Dabei handelt essich um einen nicht kommerziellen Maildienst, der auf öffentlichen Servern gehostet wird“, heißt es in dem Antrag.

Haushaltsmittel für dieses Vorhaben zu beschließen sei nicht nötig, bekräftigte Maik Kranj-Dohlien. Das Land finanziere diese Plattform und stelle sie den Kommunen zu Verfügung. Und die ersten Schulen in Radevormwald arbeiteten bereits damit, so das Theodor-Heuss-Gymnasium und die Sekundarschule. die Gemeinschaftsgrundschule Stadt und die KGS Lindenbaum befänden sich derzeit in der Beantragungsphase.

Für die geringen Kosten von rund 1500 Euro, die für die Verwaltung noch anfallen könnten, brauche es aber keinen politischen  Beschluss. „Das fällt dann unter die laufenden Geschäfte der Verwaltung“, erklärte Simon Woywod, der neue Kämmerer und Beigeordnete, für den es die Premiere im Rader Schulausschuss war.

Der Abschied aus dem Gremium war es für den bisherigen Vorsitzenden, Harald Weiss (CDU). Er werde aus beruflichen Gründen politisch in der kommenden Ratsperiode etwas kürzer treten, kündigte er an. Die Verwaltung und die Ausschussmitglieder dankten dem Christdemokraten für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren.