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Radevormwald: Stadt erhält zwei Förderbescheide

Bürgermeister bei Regierungspräsidentin : Stadt erhält zwei Förderbescheide

Es gibt 71.000 Euro fürs Projektmanagement und 2,1 Millionen für die Nordstraße.

Mit einem reichen Geldsegen kehrte Bürgermeister Johannes Mans am Freitag von seinem Besuch bei der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken zurück nach Radevormwald. Wie Mans berichtete, bekam er bei dem wichtigen Termin in der Domstadt zwei Förderbescheide überreicht. Zum einen geht es um das Projektmanagement und den Verfügungsfonds im Zuge der Städtebauförderung im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“. Der Bescheid umfasst 118.500 Euro, wovon die Stadt Rade 60 Prozent vom Land bekommt – das sind 71.000 Euro. 40 Prozent, also etwa 47.000 Euro, muss die Kommune selber aufbringen.

„Beim zweiten Bescheid geht es um eine aktive Stadt und die Ortsteilzentren“, berichtete Mans. Konkret für Radevormwald umfasst der Bescheid für die Nordstraße 3,576 Millionen Euro, wovon 2,1 Millionen als Zuwendung vom Land gezahlt werden. Den Rest muss die Kommune selber stemmen. Von dem Geld will die Stadt den Rückkauf des Areals an der Nordstraße von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft abwickeln und den Neubau finanzieren. „Denn derzeit ist das Gelände noch im Besitz der WFG“, sagte Mans. Man wolle die Gebäude zurückführen und dann komplett neu bauen.

Der Bürgermeister zeigte sich nach dem Termin in Köln froh und dankbar, „denn nun können wir endlich ein sichtbares Signal an alle Bürger senden, dass an der Nordstraße etwas passieren wird, die Häuser abgerissen und neue entstehen werden“, sagte er. Johannes Mans dankte der Regierungspräsidentin für die gute Zusammenarbeit. An vielen Stellen habe sich Gisela Walsken auch persönlich eingebracht. „Wir pflegen da wirklich eine gute und konstruktive Zusammenarbeit“, lobte Mans.

Nur wenn Beziehungen stimmen würden, könne man von Seiten der Stadt auch kreativen Einfluss auf Prozesse nehmen. Das sei bei den beiden Förderbescheiden gut gelungen.