Ratssitzung in Radevormwald So entwickeln sich die Gebühren in Rade

Radevormwald · Der Rat entscheidet in seiner kommenden Sitzung über die Kosten für Straßenreinigung, Winterdienst und Entwässerung, die im kommenden Jahr wirksam werden sollen.

Gullydeckel auf der Rudolf-Harbig-Straße in Radevormwald.

Gullydeckel auf der Rudolf-Harbig-Straße in Radevormwald.

Foto: Nico Hertgen

In der kommenden Ratssitzung wird die Politik über mehrere Gebührensatzungen entscheiden. Dabei geht es um die künftigen Kosten für Straßenreinigung und Grundstücksentwässerung. Vorgesehen ist, dass die Gebühren für die Straßenreinigung in der Innenstadt im Sommer im kommenden Jahr um 1,20 Euro sinken sollen, und zwar von 9,40 auf 8,20 Euro. Für den übrigen Stadtbereich soll 2024 eine Gebühr in Höhe von 1,19 Euro pro laufendem Meter Grundstücksfront erhoben werden.

Was den Winterdienst angeht, so werden die Gebühren nach der Kalkulation der Verwaltung leicht erhöht, nämlich um sechs Cent auf 84 Cent.

„Die Gebühren für die Entsorgung von Grubeninhalten aus Kleinkläranlagen sowie aus festen Gruben müssen im Jahr 2024 angepasst werden“, heißt es in der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung für den Rat. Bei den Kleinkläranlagen ergebe sich durch die Gebührenkalkulation eine Erhöhung des Preises pro Ausfuhr in Höhe von 2,55 Euro, die Gebühr pro Kubikmeter verbrauchter Frischwassermenge steige um 21 Cent auf 1,57 Euro. Die Gebühr für die Ausfuhr der festen Gruben soll gegenüber dem Vorjahr um fünf Cent sinken.

Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung über die Entwässerung der Grundstücke und den Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage. Die Verwaltung rechnet vor, dass die Gesamtkosten, die hier 2024 gedeckt werden müssen, für die Stadt rund 278.100 Euro höher sein werden als im vorherigen Jahr. Die Gebühren werden getrennt berechnet und ausgewiesen nach Schmutzwasser- und nach Niederschlagswassergebühren. Die Gebühr für das Schmutzwasser steigt im kommenden Jahr demnach von bisher 3,07 Euro auf 3,25 Euro pro Kubikmeter Frischwasserverbrauch, die Gebühr für die Niederschlagswasserbeseitigung steigt von bisher 1,01 Euro pro Kubikmeter versiegelter abflusswirksamer Grundstücksfläche auf 1,11 Euro pro Kubikmeter.

Die Kleineinleiterabgabe steigt von 81 auf 84 Cent pro Kubikmeter Frischwasserzug. Der an das Land abzuführende Betrag pro Schadeinheit bleibt seit Jahren unverändert.

(s-g)
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