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Radevormwald: Simbabwe steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages

Kirchen in Radevormwald : Simbabwe steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages

Die Teilnehmer treffen sich im Caritashaus.

(s-g) Der Weltgebetstag der Frauen wird auch in Radevormwald begangen. In diesem Jahr steht das afrikanische Land Simbabwe im Mittelpunkt.

Die Frauen in Simbabwe wissen, wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation machen ihren Alltag schwierig. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.

Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung des früher Südrhodesien genannten Landes bis 1980 für die Unabhängigkeit. Der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und immer autoritärer. Frauen sind nach wie vor benachteiligt. „Sie haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen, dass Gott ihnen dadurch Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung öffnet“, heißt es in der Mitteilung der Ökumenischen Weltgebetstagsgruppe Radevormwald. Weltgebetstag bedeute „informiertes Beten”. Deshalb gebe es die Unterschriftenaktion “Simbabwes Schulden in Gesundheit umwandeln”. Auch mit den Kollekten am Weltgebetstag werden Frauen und Mädchen in Simbabwe unterstützt.

In Radevormwald begehen die Frauen den Weltgebetstag wie schon seit vielen Jahren in ökumenischer Gemeinschaft. Am Freitag 6. März, genießen die Teilnehmerinnen die Gastfreundschaft im Caritashaus der Gemeinde Sankt Marien. Dort feiern sie einen Gottesdienst und bleiben miteinander im Gespräch. Die Veranstaltung wird von 16 bis 18 Uhr dauern. Alle interessierten Frauen (und auch Männer!) sind dazu herzlich eingeladen.

Fr. 6. März, 16 Uhr, Caritashaus St. Marien, Hohenfuhrstraße 17.