Radevormwald: Schwerer Motorradunfall im Uelfetal in berüchtigter Linkskurve

Unfall in Radevormwald : Schwerer Motorradunfall – nicht der erste in der Linkskurve auf der L 414

Rettungskräfte aus Rade und Remscheid hatten die beiden Schwerverletzten geborgen. Auch die Feuerwehreinheit Herbeck war vor Ort.

Nach einem schweren Motorradunfall im Uelfetal ist der Zustand eines 20-jährigen Wuppertalers und seiner gleichaltrigen Begleiterin laut der Kreispolizei nach wie vor ernst, aber offenbar nicht lebensgefährlich.

Die Beiden waren am Sonntagabend mit schwersten Verletzungen von Rettungshubschrauber in Fachkliniken gebracht worden. Das Motorrad des jungen Mannes war in einer Linkskurve zwischen Dahlhausen und dem Uelfebad von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer und seine Sozia wurden die Böschung hinunter ins Bachbett der Uelfe geschleudert.

„Die Rettungskräfte haben nach der ersten Sichtung sofort die Hubschrauber angefordert“, berichtet Dietmar Hasenburg, der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Radevormwald. Die Einheit Herbeck war am Sonntag zu dem Unfall gerufen worden. Rettungsdienste aus Radevormwald und Remscheid waren vor Ort, um die beiden Verletzten zu bergen. Die Unfall hatte sich um 17.45 Uhr zugetragen, die Uelfe-Wuppertal-Straße blieb bis 19.30 Uhr gesperrt.

Es ist nicht der erste schwere Motorradunfall an dieser Stelle. Vor drei Jahren, ebenfalls im September, war ein 60-Jähriger in der gleichen Linkskurve mit seinem Motorrad von der Straße abgekommen. Auch er stürzte die Böschung ins Bachbett hinab. Wenige Tage nach dem Unfall erlag der Mann seinen Verletzungen.

„Es war exakt die gleiche Straßenstelle“, zeigt sich Dietmar Hasenburg betroffen. „Es handelt sich um die Kurve, die nicht weit nach der Abzweigung der L 81 in Richtung Herbeck nach einem längeren geraden Abschnitt kommt“, beschreibt der Wehrführer den Ort.

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