1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Radevormwald: Rund eine Million öffentliche Mittel für Jugendarbeit

Fördergelder für Radevormwald : Nettekoven: Rader Jugendamt bekommt eine Million Euro

Jens-Peter Nettekoven freut sich über die Zuwendungen, die aus dem Kita-Rettungspaket der Landesregierung an die Verwaltung in Rade gehen.

(s-g) Jens-Peter Nettekoven, CDU-Landtagsabgeordneter für Radevormwald, zeigt sich erfreut darüber, dass das Jugendamt in der Bergstadt rund eine Million Euro Landesmittel erhält. In einer Pressemitteilung erklärt der Politiker: „Die NRW-Koalition stärkt seit Regierungsantritt 2017 konsequent die Kitalandschaft in Nordrhein-Westfalen und damit die Familien in unserem Land. Wir haben sowohl ein Kita-Rettungspaket aufgelegt, als auch ein Übergangsgesetz beschlossen.“ Beides helfe, die Kindertagesstätten bis zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) finanziell abzusichern. Dazu gebe es jetzt die genauen Zahlen, welches Jugendamt wie viel Geld bekommen habe. „Ich freue mich, dass das Jugendamt in Radevormwald zusätzlich 603.809 Euro aus dem Kita-Rettungspaket für 2017/2018 und 435.424 Euro aus dem Übergangsgesetz für 2019/2020 erhalten hat“, teilt Nettekoven mit. Damit habe die NRW-Koalition direkt nach Regierungsantritt die Existenz vieler Kitas gesichert, die unter Rot-Grün kurz vor der Schließung gestanden hätten. „Es ist mir ein Herzensanliegen, dass die Kleinsten bei uns in Radevormwald gut versorgt sind. Das klappt aber nur, wenn die Rahmenbedingungen für qualitativ gute frühkindliche Bildung und Betreuung gesichert sind, bis das neue, überarbeitete KiBiz zum Ende dieses Jahres beschlossen wird.“

Mit zusätzlichen Mitteln für die Träger werde man die Qualität in den Kitas sichern. „Die Erzieherinnen und Erzieher sind der wichtigste Faktor für gute Betreuung und frühkindliche Bildung. Mit dem Geld schaffen wir die Grundlage dafür, dass die qualifizierten Beschäftigten ihre Arbeit für die Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen verlässlich fortsetzen können.“ Ein wesentlicher Baustein im Koalitionsvertrag sei die Reformierung des Kinderbildungsgesetzes. Der Gesetzesentwurf wurde im Juli von CDU und FDP eingebracht. Die Reform soll für das Kindergartenjahr 2020/21 in Kraft treten.