Radevormwald: Presbyterwahl wird nicht stattfinden

Kirchengemeinden in Radevormwald : Lutherisches Presbyterium bestätigt

Auch die reformierte Gemeinde stellt Antrag, die Bewerber fürs Presbyterium als gewählt zu akzeptieren.

Der Synodalrat im Evangelischen Kirchenkreis Lennep, zu dem auch Radevormwald gehört, hat die Kandidatinnen und Kandidaten für das künftige Presbyterium der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Radevormwald bestätigt. Damit sind die zwölf Bewerber und zwei beruflich Mitarbeitende gewählt. Da sich nicht genug Frauen und Männer beworben hatten, um die geplante Presbyteriumswahl am 1. März durchzuführen, stand das Ergebnis bereits fest.

Folgende Personen werden zu dem neuen Gremium gehören: Sven Beckers, Barbara Braselmann, Frauke Finklenburg, Susanne Fischer, Kerstin Isermann, Reinhard Sander, Ulrike Scharwächter, Andreas Schönhoff, Christian Schoppe, Heinz Seifert, Reinhild Stursberg und Uwe Suppes. Die zwei beruflich Mitarbeitenden sind Beate Sinner und Martin Scheibner. Die offizielle Einführung des neuen Presbyteriums wird am 29. März 2020 erfolgen.

Auch die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde hat, wie der aktuelle Gemeindebrief mitteilt, einen Antrag an den Kreissynodalvorstand gestellt, die angetretenen Kandidaten als gewählt zuzulassen. Wird dem stattgegeben, wird auch in diesem Fall im März keine Wahl stattfinden. Fünf Personen hatten sich gemeldet, die sechste Position ist vakant. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind Gisela Busch, Anne Kornmannshaus-Wibbels, Jürgen Richter, Anke Schröder und Mathias Voßwinkel.

Nicht nur in Radevormwald, sondern auch in anderen protestantischen Kirchengemeinden ist es in den vergangenen Jahren schwieriger geworden, Kandidaten für die Presbyterien zu finden. Oft fallen die Wahlen deshalb aus.

(s-g)