Radevormwald: Pflanzaktion der Volksbank für einen guten Zweck

Volksbank in Radevormwald : Pflanzaktion für einen guten Zweck

Zum Jubiläum der Volksbank im Bergischen Land engagiert sich das Kreditinstitut für die Verschönerung der Pflanzkübel am Haus Hürxthal.

Die Volksbank im Bergischen Land feiert dieses Jahr Jubiläum und hat sich dafür zum Ziel gesetzt, sich in der Region einzubringen und sich ehrenamtlich zu engagieren. Vor 100 Jahren eröffnete die erste Filiale in Solingen, vor 150 Jahren die erste in Wuppertal. „Wir wollen etwas zurückgeben und uns dort einbringen, wo wir arbeiten, leben und unsere Kunden natürlich auch“, erklärte Filialleiter Rene Walder, der an der Blumenstraße arbeitet.

Er hat Kontakt mit dem Trägerverein aktiv55plus aufgenommen, um seine Hilfe und die seiner Mitarbeiter anzubieten. Nach einem kurzen Gedankenaustausch ist Kyra Springer, der hauptamtlichen Koordinatorin des Vereins, ein Punkt eingefallen, der dringend überarbeitet werden muss. „Die Pflanzkübel hinter unserem Haus Hürxthal sind voller Unkraut und überhaupt nicht schön bepflanzt“, sagt sie. Zu sehen sind die Pflanzsteine unter anderem für die Menschen, die den Reparaturtreff des Vereins besuchen oder den Mittagstisch nutzen. Sie rahmen den Zugang zum Untergeschoss des Hauses. Die Pflanzen, pflegeleichtes Efeu, wurden von der Stadt organisiert und bezahlt, denn das Haus Hürxthal am Schlossmacherplatz ist in städtischer Hand.

Die städtische Mitarbeiterin Sonja Fuchs ist für das Haus zuständig. Sie und Bürgermeister Johannes Mans sind froh darüber, dass die Steine jetzt bepflanzt sind. Kyra Springer hat sich ganz bewusst gegen blühende Pflanzen entschieden. „Wir brauchen etwas, das das gesamte Jahr über grün ist. Außerdem könnten blühende Pflanzen für einen rutschigen Boden sorgen – und das wäre an dieser Stelle wirklich gefährlich.“

Rene Walder rückte Mittwochnachmittag mit drei Mitarbeitern an, die ihn tatkräftig bei der ehrenamtlichen Aktion unterstützten. Helga Konnerth, Cordula Janne und Jan Schmalenbach machten sich direkt an die Arbeit, die dank guter Ausrüstung des Rader Betriebshofs vereinfacht wurde. „Ich finde es super, dass die Anfrage bei aktiv55plus so unkompliziert war und natürlich auch, dass die Stadt die Aktion mit den Pflanzen unterstützt. Wir wollen in unserem Jubiläumsjahr nicht nur Geld spenden, sondern uns eben auch aktiv einbringen“, sagt der Filialleiter, der nach seiner Ankunft direkt die Gartenhandschuhe anzog und das vorhandene Unkraut aus den Kübel rupfte. Für die Nachbarn des Hauses der Begegnung und für diejenige, die sich oft im Untergeschoss aufhalten, hat sich die Sicht deutlich verbessert.

Der Hinterhof des Gebäudekomplexes soll diesen Sommer noch schöner werden. Helfer des Mittagstisches wollen das freie Beet auf Vordermann bringen. „Dieser Hinterhofcharakter muss hier einfach verschwinden, damit sich unsere Besucher auch wohl fühlen“, sagt Kyra Springer.