1. NRW
  2. Städte
  3. Radevormwald

Radevormwald: Nur unbedeutende Sturmschäden in Radevormwald

Feuerwehr Radevormwald : Feuerwehr musste Bäume und Äste beiseite räumen

Das Sturmchaos blieb aus: Die Feuerwehr Radevormwald hatte trotz der Unwetterwarnungen einen vergleichsweise entspannten Sonntag. Eine Straße musste allerdings gesperrt werden.

Das Sturmtief „Sabine“ hat in Radevormwald nur wenige Schäden verursacht. Als „entspannt“ bezeichnet Dietmar Hasenburg, oberster Feuerwehrmann der Stadt, die Situation am Sonntag. Die Feuerwehr hatte sich dennoch gut vorbereitet: „Von 16 Uhr bis ein Uhr morgens hatten wir einen so genannten Unwettermeldekopf in unserer Wache besetzt“, berichtet der Wehrführer. Sechs Personen standen dort bereit, um die Einsätze zu koordinieren. In dem ganzen genannten Zeitraum mussten die Löschzüge jedoch nur vier Mal ausrücken. „Es mussten Bäume und schwere Äste von den Straßen beseitigt werden“, sagt Hasenburg. Menschen waren nicht in Gefahr. Eine Straße musste gesperrt werden. „Es handelt sich um einen kleineren Verbindungsweg zwischen den Ortschaften Altenhof und Sondern bei Remlingrade“, berichtet Dietmar Hasenburg. Dort waren mehrere Bäume auf die Straße gefallen (siehe Foto). Die Sperrung galt auch am Montagvormittag noch.

Wegen der Sturmwarnung hatte sich die Verwaltung entschlossen, die Schulen am Montag geschlossen zu lassen. Auch der Bergische Abfallverband (BAV) hatte auf die Warnung reagiert und die Müllabfuhr am Montag ausgesetzt. Wie die Verwaltung nun mitteilt, sei mit dem Verband vereinbart worden, „dass die Abfuhr in den kommenden Tagen bis Donnerstag – wir im Müllkalender angekündigt – vorgenommen wird“. In dem am Montag liegengebliebenen Bereich wird die Leerung der Tonnen am kommenden Freitag, 14. Februar, nachgeholt.

(s-g)