Radevormwald: Notfallsanitäter wurden im Kreis ausgebildet

Rettungswache in Radevormwald : Notfallsanitäter im Kreis ausgebildet – Hannah Kulas kommt nach Rade

Auch die Wuppertalerin Hannah Kulas, die auf der Rettungswache in Radevormwald arbeitet, hat die Prüfung erfolgreich absolviert.

(s-g) In der Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren des Oberbergischen Kreises wurden zum zweiten Mal Zeugnisse an die erfolgreichen Prüflinge des Ausbildungsganges Notfallsanitäter übergeben. Mit ihnen freuten sich rund 80 Gäste, unter anderem Angehörige der Absolventinnen und Absolventen, Vertretende der Kooperierenden Kommunen und Ausbilder und Verantwortliche der Rettungsdienste.

Die frisch gekürten Notfallsanitäterinnen und -sanitäter kommen aus dem Oberbergischen Kreis (9), dem Märkischen Kreis (2) sowie aus der Berufsfeuerwehr Iserlohn (3). Darunter ist auch Hannah Kulas aus Wuppertal, die auf der Rettungswache in Radevormwald tätig ist.

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung, die aus einem schulischen Teil, mehreren Klinikpraktika sowie Berufspraktischen Einsätzen im Rettungsdienst bestehen, mussten sich die Absolventen einer staatlichen Prüfung unterziehen. Mit dieser höchsten nichtärztlichen Qualifikation im Rettungswesen stehen ihnen jetzt vielfältige Berufsmöglichkeiten offen. Die Absolventinnen und Absolventen werden in Zukunft in ihren Betrieben Krankentransportwagen, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge besetzen. Alle wurden nach ihrer Ausbildung von den jeweiligen Kooperationspartnern in eine Anstellung als Notfallsanitäter übernommen.

Im Rahmen der Feierstunde in der AGewiS hat der Leiter der Rettungsfachschule, Maik Göbel, in seinem Grußwort an die Absolventen auf die hohe Verantwortung für die Tätigkeit im Rettungsdienst hingewiesen. In seinem Rückblick auf die Ausbildung machte der Schulleiter

deutlich, dass durch den Einsatz der Verantwortlichen in den Rettungsdiensten und der Praxisanleiter die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um die Absolventen auf ihren Beruf vorzubereiten.

In einem kurzweiligen Beitrag berichtete der Absolvent Daniel Düllberg über die Kursus-Erfahrungen der letzten drei Jahre auf die er zufrieden zurückblickte und sich im Namen des Kurses bei den Mitarbeitenden der AGewiS bedankte.

Auch der Ärztliche Leiter der Rettungsfachschule, Dr. Ralf Mühlenhaus, blickte auf die Anfänge der dreijährigen Ausbildung zurück und lobte die ehemaligen Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen. Er freue sich, in Zukunft mit den neuen Kolleginnen und Kollegen im Einsatz tätig zu sein und machte deutlich, dass er die Schaffung der Berufsbildes Notfallsanitäter im Jahr 2014 für einen wichtigen Schritt für das deutsche Rettungswesen ansieht. Zugleich mahnte er, den Herausforderungen, denen sich ein Notfallsanitäter konfrontiert sieht, mit Respekt und Demut gegenüber zu treten.

(s-g)
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