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Radevormwald: Nettekoven: Impfstopp wird nur temporär sein

Corona-Pandemie in Radevormwald : Nettekoven: Impfstopp wird nur temporär sein

Der CDU-Landtagsabgeordnete für Radevormwald, Jens-Peter Nettekoven, blickt trotz der Verschiebung des Impfstarts in NRW zuversichtlich in die Zukunft.

Trotz der Verschiebung des Starts der Impfzentren in NRW, darunter auch das des Oberbergischen Kreises in Gummersbach, bleibt der CDU-Landtagsabgeordnete für Radevormwald, Jens-Peter Nettekoven, zuversichtlich.

Rund 350.000 Menschen seien bisher nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums gegen das Coronavirus geimpft worden. Jetzt bremsten Lieferengpässe der Hersteller des Biontech-Impfstoffs das stetig steigende Impftempo vorübergehend aus. Als Reaktion auf die aktuellen Lieferprobleme hat das NRW-Gesundheitsministerium einen sofortigen Impfstopp an Krankenhäusern verfügt und den Start der Impfzentren um eine Woche auf den 8. Februar verschoben.

„Ich bedauere diese zeitliche Verzögerung ganz außerordentlich. Trotzdem gibt es genügend Anzeichen, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen sollten“, erklärt der CDU-Politiker. Allein in dieser Woche werden laut des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums voraussichtlich weitere rund 97.000 Erstimpfungen vorgenommen werden können. „Sobald die Lieferengpässe beseitigt sind und weitere Impfstoffe ihre Zulassung erreicht haben, werden wir diese Zahlen sicherlich noch einmal erheblich steigern können“, erwartet Nettekoven. „Ausdrücklich loben möchte ich an dieser Stelle alle, die auf kommunaler Ebene mit der Organisation und Durchführung der Impfungen betraut sind. Ob bei der Impfung in Altenheimen, Pflegeheimen und Krankenhäusern oder dem Aufbau der Impfzentren – überall wurde und wird eine hervorragende Arbeit geleistet“, betont der Christdemokrat. Trotz der einwöchigen Verspätung, mit der die Impfzentren den Betrieb aufnehmen werden, bleibe es dabei, dass alle über 80-Jährigen, die zu Hause leben, ab kommenden Montag einen Impftermin vereinbaren können.

Der Oberbergische Kreis hatte die Informationsschreiben an die Personen über 80 Jahren bereits am Montag und Dienstag und damit vor Bekanntwerden des neuen Öffnungstermins versandt. Rund 20.600 Haushalte erhalten Post mit Informationen, auch zum Anmeldeverfahren, das ab dem kommenden Montag, 25. Januar läuft, von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

(s-g)