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Radevormwald: Nach Baustelle auf der B 229 beklagen Anwohner Schäden

Straßenverkehr in Radevormwald : Auch nach dem Ende der Baustelle gibt es noch Ärger

Die Sommerferien über war die B 229 in Richtung Halver gesperrt – doch nun ist die Fahrbahn wieder freigegeben. Obwohl eine offizielle Umleitung durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW ausgeschildert war, nahmen viele Auto- und Lkw-Fahrer die Route über Buschsiepen, Hahnenberg und andere Ortschaften.

Zwar sei diese Belästigung jetzt vorüber, berichtete Gerd Uellenberg, Vorsitzender der Radevormwalder CDU, nun im Bauausschuss. Allerdings hätten die vielen Fahrzeuge erhebliche Schäden an den Banketten verursacht, zum Ärger der Anwohner. Uellenberg, der selber in Buschsiepen wohnt und von den Bürgern vor Ort auf das Thema angesprochen wurde, will sich mit Kommunalpolitikern aus Halver und Wipperfürth zu diesem Thema kurzschließen, denn auch dort hatten Lkw für Ärger gesorgt, beispielsweise in den Halveraner Ortschaften Schwenke und Anschlag.

Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes, erklärt dazu: „Die Projektleiter des Landesbetriebs Straßenbau haben uns erklärt, dass ihre Behörde für diese Schäden nicht zuständig ist.“ Der Landesbetrieb habe eine Umleitung ausgewiesen und sehe sich nicht als verantwortlich dafür, dass Fahrer diese ignorierten. Es sehe derzeit so aus, als bleibe Rade auf den anfallenden Kosten sitzen, „aber wir werden noch einmal auf höherer Ebene das Gespräch darüber suchen“, erklärt Dippel.

Eine Nachlese zur Großbaustelle hat auch Hans Josef Bornewasser aus Hahnenberg. Er wundert sich darüber, dass der Landesbetrieb wenig Antrieb zeigt, die Baustellenschilder aus der Landschaft zu entfernen. „Bei Rädereichen liegt ein Umleitungsschild“, berichtet der Bürger. An der Erlenbacher Straße, an der Grüne und noch an anderen Orten stünden ebenfalls noch welche herum. Bornewasser fürchtet auch, dass die Hinweise bei Fahrern für Verwirrung sorgen könnten. Johannes Szmais, Sprecher der Landesbetrieb-Niederlassung Rhein-Berg in Gummersbach, erklärt dazu: „Die Kollegen sind dabei, die Schilder einzusammeln, aber weil die Personaldecke derzeit etwas dünn ist, geht es nicht so schnell voran.“